Die erfolgreichsten Spieler der Dekade - Teil 1    13-12-2009
Jahr : 2009
Nach dem selben Punktesystem wie bei der vorangegangenen Artikelreihe der Damen hier nun der erste Teil der Top Ten der erfolgreichsten Spieler auf der Herrentour von 2000 bis 2009:
10. Pete Sampras
(Miami 2000, Wimbledon 2000, US Open 2002 = 12 Punkte)
Der erfolgreichste Spieler der 90er war auch im Spätherbst seiner Karriere noch für so manche Überraschung gut. Zwar sorgte Sampras Anfang der Dekade oft für Stirnrunzeln, wenn er gegen zweit – und drittklassige Gegner unterlag, dennoch gelang ihm in Flushing Meadows 2002 noch einmal der große Schlag – das Endspiel gegen Agassi sollte sein letztes Profimatch bleiben. Sampras’ Rekord von 14 Grand Slams ist dieses Jahr gefallen, sein Platz im Tennisolymp bleibt unbestritten.
9. Juan Carlos Ferrero
(Rom 2001, Monte Carlo 2002, Monte Carlo 2003, French Open 2003, Madrid 2003 = 13 Punkte)
Dem drahtigen Spanier war nur eine kurze Blütezeit beschieden: Von 2001 bis 2003 stand er unter den Top Fünf der Welt, kurzfristig sogar auf Rang Eins. Danach war er zwar immer wieder für Überraschungen gut, an die Weltelite fand er jedoch keinen Anschluss mehr.
8. Andy Roddick
(Montreal 2003, Cincinnati 2003, US Open 2003, Miami 2004, Cincinnati 2006 = 13 Punkte)
Da er drei Grand Slam-Finals mehr vorzuweisen hat als Juan Carlos Ferrero, bekommt Andy Roddick in dieser Rangliste trotz Punktegleichheit den Vorzug vor dem Spanier.
2003 legte Andy Roddick einen Hartplatzsommer hin, wie man ihn selten gesehen hat. Lohn der Mühe für den aufschlaggewaltigen Texaner war die Spitzenposition in der Weltrangliste – vor Roger Federer. Der Schweizer sollte in den nachfolgenden Jahren immer wieder zum Stolperstein in wichtigen Matches werden, allein drei Wimbledonfinals verlor Roddick gegen ihn. Der nun 27jährige kann trotzdem noch hoffen, den wichtigen zweiten Slam zu gewinnen. Ein paar Jahre hat er schließlich noch.
Sebastian
Gewande (Bild : Tennis.info)
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