Jahr : 2009
4. Lleyton Hewitt
(US Open 2001, Masters Cup 2001, Indian Wells 2002, Wimbledon 2002, Masters Cup 2002, Indian Wells 2003 = 20 Punkte)
Aufgrund seiner deutlich längeren Regentschaft als Nummer Eins der Welt erhält Lleyton Hewitt trotz Punktgleichheit den Vorzug vor Marat Safin)
Zwei Jahre war der Dauerläufer aus Down Under der beste der Welt und grade als es schien, er habe sein Pulver verschossen, schaffte er noch einmal die Rückkehr in die Weltspitze. Ähnlich wie Jim Courier war Hewitts Zeit an der Spitze zwar überschaubar aber intensiv. Seine Leistungen in den ersten Jahren der Dekade bringen den noch immer aktiven Australier auf Rang Vier dieser Rangliste.
3. Andre Agassi
(Australian Open 2000, Australian Open 2001, Indian Wells 2001, Miami 2001, Miami 2002, Rom 2002, Madrid 2002, Australian Open 2003, Miami 2003, Cincinnati 2004 = 29 Punkte)
Derzeit sorgt er mit seiner Autobiographie für Schlagzeilen, in der ersten Hälfte des Jahrzehnts schaffte der Baseliner aus Las Vegas selbiges durch seine Leistungen auf dem Platz. Der Mann mit einer der erstaunlichsten Spielerkarrieren überhaupt bewies, dass man auch mit weit über 30 Jahren noch zur absoluten Spitze im Profitennis zählen kann. Bei den Australian Open legte er eine Serie von 26 Matchgewinnen in Folge hin, bei den US Open stand er mit 35 Jahren noch im Endspiel. Einer der wenigen Spieler, die in drei Dekaden für Aufsehen sorgten und die Nummer Drei dieser Liste: Andre Agassi
2. Rafael Nadal
(Monte Carlo 2005, Rom 2005, French Open 2005, Montreal 2005, Madrid 2005, Monte Carlo 2006, Rom 2006, French Open 2006, Indian Wells 2007, Monte Carlo 2007, Rom 2007, French Open 2007, Monte Carlo 2008, Hamburg 2008, French Open 2008, Wimbledon 2008, Toronto 2008, Australian Open 2009, Indian Wells 2009, Monte Carlo 2009, Rom 2009 = 60 Punkte)
Rafael Nadal war das Wunderkind dieser Dekade. Mit 15 gewann er sein erstes Match auf der Tour, mit 18 wurde er König der Sandplätze und Kronprinz des Tennis. Nach Jahren als Zweiter hinter Roger Federer, den er im direkten Vergleich meist besiegen konnte, schaffte der Spanier in der letzten Saison schließlich den Sprung an die Spitze. Körperliche und seelische Probleme bremsten ihn Mitte des Jahres aus und er wurde wieder zum Verfolger. Aber solange er von weiteren Verletzungen verschont bleibt, ist Rafael Nadal weiterhin Kandidat für so ziemlich jeden großen Titel.
1. Roger Federer
(Hamburg 2002, Wimbledon 2003, Masters Cup 2003, Australian Open 2004, Indian Wells 2004, Hamburg 2004, Wimbledon 2004, Toronto 2004, US Open 2004, Masters Cup 2004, Indian Wells 2005, Miami 2005, Hamburg 2005, Wimbledon 2005, Cincinnati 2005, US Open 2005, Australian Open 2006, Indian Wells 2006, Miami 2006, Wimbledon 2006, Toronto 2006, US Open 2006, Madrid 2006, Masters Cup 2006, Australian Open 2007, Hamburg 2007, Wimbledon 2007, Cincinnati 2007, US Open 2007, Masters Cup 2007, US Open 2008, Madrid 2009, French Open 2009, Wimbledon 2009, Cincinnati 2009 = 119 Punkte)
Haben bei den Damen zumindest drei Spielerinnen dieser Dekade ihren Stempel aufgedrückt, so gibt es bei den männlichen Kollegen durch keinerlei Statistikspielerei auch nur irgendwas anzuzweifeln – Roger Federer ist das Maß aller Dinge. Von den letzten 26 Grand Slams hat der Schweizer elf gewonnen, 42 Prozent. Auch wenn Federer allmählich in den Herbst seiner Karriere kommt, nur die wenigsten bezweifeln, dass er nicht noch den einen oder anderen hinzufügen wird. Der beste Spieler aller Zeiten? Vielleicht. Der erfolgreichste Spieler der Dekade? Ganz bestimmt!
Sebastian
Gewande (Bild : Tennis.info)
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