Rafael Nadal kritisiert Kataloniens Unabhängigkeitsreferendum

Rafael Nadal hat sich nach seinem US-Open Sieg in New York politisch geäußert: Der Tennis-Star stellte sich gegen die Unabhängigikeit Kataloniens

12.09.2017 13:07 Uhr / SID
US-Open Sieger Nadal kritisiert das geplante Referendum
US-Open Sieger Nadal kritisiert das geplante Referendum © AFPSIDLUIS ACOSTA

Madrid - Der spanische Weltranglistenerste Rafael Nadal hat nach seinem US-Open-Triumph in New York die politische Bühne betreten: Der 16-malige Grand-Slam-Sieger sprach sich gegen die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien aus und kritisierte das für Anfang Oktober geplante Unabhängigkeitsreferendum. Das Referendum wurde gegen den Willen der Zentralregierung in Madrid durchgesetzt, die die Volksabstimmung mit aller Macht verhindern will. Vor dem Verfassungsgericht gilt das Referendum als illegal.

Nadal ist Nationalheld

"Ich denke, was am 1. Oktober passiert, sollte nicht stattfinden, denn aus meiner Sicht sollte jeder das Gesetz respektieren", sagte der Mallorquiner Nadal der spanischen Zeitung El Mundo Deportivo am Dienstag.

Nadal ist in seiner Heimat ein Nationalheld. "Ich fühle mich den Katalanen sehr nahe und fühle mich sehr spanisch", sagte der 31-Jährige: "Spanien ist aus meiner Sicht besser mit Katalonien und Katalonien ist besser mit Spanien."

Nadal wuchs auf Mallorca auf und lebt noch immer auf der balearischen Insel, hat jedoch auch eine enge Verbindung zu Katalonien. In diesem Jahr wurde der Centre Court von Barcelonas Royal Tennis Club, Spielstätte der Barcelona Open, nach ihm benannt.

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