Tennisprofis Bracciali und Starace vom Vorwurf des Sportbetrugs freigesprochen

Die italienischen Tennisprofis Bracciali und Starace sind von einem Gericht in Cremona vom Vorwurf des Sportbetrugs freigesprochen worden.

10.01.2018 11:05 Uhr / SID
Starace (l.) und Bracciali fordern eine Entschädigung
Starace (l.) und Bracciali fordern eine Entschädigung © AFPSIDMichal CIZEK

Cremona - Die italienischen Tennisprofis Daniele Bracciali (39) und Potito Starace (36) sind von einem Gericht in Cremona vom Vorwurf des Sportbetrugs freigesprochen worden.

Damit geht ein dreijähriges Verfahren zu Ende. Die beiden Tennisspieler wollen jetzt eine Entschädigung verlangen, berichtete die italienische Sporttageszeitung Corriere dello Sport am Mittwoch. 

FIT-Freispruch erfolgte bereits 2015

Schon 2015 hatte der italienische Tennisverband FIT die beiden freigesprochen. Sie waren zuvor lebenslang gesperrt worden, weil sie Spiele manipuliert und Wettbetrug begangen haben sollen.

Die Italiener waren im Rahmen eines größeren Verfahrens ins Visier der Staatsanwaltschaft Cremona geraten, die gegen insgesamt 130 Personen, darunter zahlreiche Fußballer, ermittelte.

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