Jan-Lennard Struff besiegt den Australier Alex de Minaur - Bildquelle: AFPSIDTOBIAS SCHWARZJan-Lennard Struff besiegt den Australier Alex de Minaur © AFPSIDTOBIAS SCHWARZ

Köln (SID) - Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff (Warstein) hat beim Restart der ATP-Tour einen Auftaktsieg gefeiert. Der 30-Jährige verwandelte gegen den Australier Alex de Minaur bei den Western and Southern Open in New York nach 1:21 Stunden seinen ersten Matchball und gewann mit 6:2, 6:4. Struff bekommt es in der zweiten Runde des Hartplatzturniers mit dem Gewinner der Partie zwischen dem an Position zwölf gesetzten Kanadier Denis Shapovalov und dem Kroaten Marin Cilic zu tun.

Struff startete gut ins Match. Direkt im ersten Spiel gelang ihm ein Break gegen den Weltranglisten-26. Struff selbst servierte sehr gut, ließ bis Mitte des zweiten Satzes keinen Breakball zu. Die Entscheidung gelang Struff dann beim Stand von 3:3, als er de Minaur erneut den Aufschlag abnahm.

Deutschlands Topspieler Alexander Zverev trifft nach einem Freilos in der zweiten Runde auf den Sieger des Duells Frances Tiafoe (USA) mit dem früheren Weltranglistenersten Murray (Großbritannien).

Die Western and Southern Open gelten auch als Generalprobe für die US Open (ab 31. August). Die Profis befinden sich in New York in einer Tennis-"Blase" mit hohen Sicherheitsvorkehrungen aufgrund der grassierenden Corona-Pandemie.

Die ATP-Tour war seit März unterbrochen, gleiches gilt für die Frauentour WTA, die in den vergangenen Wochen bereits wieder Turniere in Europa ausgerichtet hat. Die deutschen Topspielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges sind in New York nicht am Start. Während Kerber bei den US Open antreten wird, begründete Görges ihre Absage mit Sicherheitsbedenken.

Zahlreiche Topstars bei den Männern und Frauen fehlen in der US-Metropole. Neben Roger Federer (Schweiz/Knie) reisten auch die Titelverteidiger der US Open, Rafael Nadal (Spanien) und Bianca Andreescu (Kanada), sowie die Weltranglistenerste Ashleigh Barty (Australien) und -zweite Simona Halep (Rumänien) nicht nach New York.