Knapp vorbei am Finale: Alexander Zverev - Bildquelle: AFPSIDCARMEN JASPERSENKnapp vorbei am Finale: Alexander Zverev © AFPSIDCARMEN JASPERSEN

Hamburg - Alexander Zverev (22) hat beim ATP-Turnier in seiner Geburtsstadt Hamburg das Finale verpasst. Der Weltranglistenfünfte verlor in der Vorschlussrunde gegen Vorjahressieger Nikolos Basilaschwili aus Georgien mit 4:6, 6:4 und 6:7 (5:7).

Einen Tag nach der Trennung von seinem Trainer Ivan Lendl musste der Lokalmatador somit erneut einen Rückschlag einstecken. Das Semifinale bleibt das beste Ergebnis für den an Nummer zwei gesetzten Zverev am Rothenbaum. 2014 hatte er das schon einmal erreicht.

Zverev erlebt Formtief

Am Freitag hatte die Meldung der Trennung von Zverev und dessen Coach für Schlagzeilen gesorgt. Vorausgegangen war eine deutliche Kritik Zverevs an der Arbeitseinstellung des 59-Jährigen. Lendl hatte den deutschen Hoffnungsträger seit den US Open vergangenen Jahres trainiert und mit ihm zusammen im November das ATP-Finale gewonnen. Zuletzt lief es jedoch nicht mehr rund, in Wimbledon scheiterte Zverev bereits in der ersten Runde.

Derweil ging die Siegesserie von Basilaschwili in Hamburg weiter. Der Weltranglisten-16. feierte seinen neunten Sieg in Serie und darf auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hoffen. Im Finale am Sonntag trifft der 27-Jährige auf den Sieger der Partie zwischen dem Russen Andrei Rublew, der in der Runde zuvor den topgesetzten Dominic Thiem aus Österreich ausgeschaltet hatte, und dem Spanier Pablo Carreno Busta.

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