Koepfer sieht eine ungleiche Verteilung der Preisgelder - Bildquelle: AFPGETTY SIDMike StobeKoepfer sieht eine ungleiche Verteilung der Preisgelder © AFPGETTY SIDMike Stobe

Köln (SID) - Nach Yannick Hanfmann hat in Dominik Koepfer ein weiterer deutscher Tennisspieler finanzielle Ungerechtigkeiten im Profizirkus angeprangert und fairere Verhältnisse gefordert. Die Preisgelder auf den unteren Ebenen seien "ziemlich bescheiden", sagte der US-Open-Achtelfinalist des Vorjahres im Deutschlandfunk: "Es wäre auf jeden Fall wichtig, dass da ein bisschen mehr Gleichheit herrscht und dass die Preisgelder ein bisschen besser verteilt werden."

Koepfer wies daraufhin, dass viele Spieler durch Preisgelder nur mit Mühe ihre Kosten decken könnten. "Um die 150 Leute können vom Tennis leben", sagte der Weltranglisten-92.: "Die anderen haben schon Probleme und wissen nicht, wie sie in der nächsten Woche zum Turnier kommen."

Yannick Hanfmann, Nummer 143 der Welt, hatte zuvor die geplante Austragung der US Open ohne vorherige Qualifikation scharf kritisiert: "Chancengleichheit sieht anders aus", sagte der 28-Jährige dem Münchner Merkur und der tz: "Profis, die durch ihre Einnahmen Corona sowieso schon besser überstehen können, werden ein weiteres Mal bevorteilt. Das gibt mir zu denken."