Alexander Zverev sieht sich Coaching-Vorwürfen gegenüber - Bildquelle: AFPSIDADRIAN DENNISAlexander Zverev sieht sich Coaching-Vorwürfen gegenüber © AFPSIDADRIAN DENNIS

London - Alexander Zverev hat sich nach seinem zweiten Gruppenspiel bei den ATP-Finals in London gegen aufkommende Schummel-Vorwürfe zur Wehr gesetzt. Eine TV-Kamera hatte bei seiner 3:6, 2:6-Niederlage gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas am Mittwochabend eingefangen, wie der 22-Jährige während eines Seitenwechsels mehrere Sekunden mit seiner Hand in seiner Sporttasche herumgedrückt hatte.

In den sozialen Netzwerken hatte sich daraufhin eine Diskussion entwickelt, ob Zverev möglicherweise ein Handy bedient habe. Mobiltelefone und Kommunikationsmittel jedweder Art sind während den Matches verboten, weil sie die Möglichkeit zu illegalem Coaching bieten. "Mein Handy war in der Umkleidekabine", behauptete Zverev allerdings: "Ich weiß nicht genau, was sie da gesehen haben, aber mein Handy kann es nicht gewesen sein. Vielleicht eine Trinkflasche."

Zverev hatte durch seine Niederlage gegen Tsitsipas den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale des Elite-Turniers der acht Saisonbesten verpasst. In seinem letzten Vorrundenspiel hat er am Freitag gegen den Russen Daniil Medwedew jedoch die Chance mit einem Sieg die K.o.-Runde zu erreichen. Gewinnt Tsitsipas im anderen Duell der Gruppe "Andre Agassi" gegen Rafael Nadal, genügt ihm dazu sogar bereits ein Satzgewinn.

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