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Valencia - Die deutsche Davis-Cup-Mannschaft hat den ersten Halbfinal-Einzug seit elf Jahren denkbar knapp verpasst. Philipp Kohlschreiber (Augsburg) unterlag am Sonntag im abschließenden Einzel gegen David Ferrer 6:7 (1:7), 6:3, 6:7 (4:7), 6:4, 5:7. Damit verlor die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) das Viertelfinal-Duell gegen Spanien letztlich mit 2:3. 

Zuvor hatte sich am Sonntag bereits Spitzenspieler Alexander Zverev (Hamburg) gegen Superstar Rafael Nadal in 2:16 Stunden klar mit 1:6, 4:6, 4:6 geschlagen geben. Der 4:51-stündige Krimi zwischen Kohlschreiber und Ferrer beendete die deutschen Hoffnungen dann endgültig. Spanien trifft nun vom 14. bis 16. September gegen Frankreich.

DTB-Team fightet über drei Tage

Zverev hatte am Freitag durch einen Dreisatzsieg gegen Ferrer für die Führung gesorgt, Nadal mit einem ungefährdeten Erfolg über Kohlschreiber ausgeglichen. Am Samstag setzten sich Jan-Lennard Struff (Warstein) und Tim Pütz (Frankfurt) in einem fast fünfstündigen Doppel-Krimi gegen Spaniens Spitzenduo Marc Lopez und Feliciano Lopez durch.

Doch Jungstar Zverev verpasste gegen den Weltranglistenersten Nadal die Chance, das Match mit dem dritten Punktgewinn vorzeitig zu beenden. Der 20-Jährige fand nie wirklich zu seinem Spiel und somit kein Mittel gegen das druckvolle Grundlinienspiel des "Sandplatzkönigs" aus Mallorca. Für Zverev war es im vierten Spiel gegen den 16-maligen Grand-Slam-Sieger Nadal die vierte Niederlage. 

Kohlschreiber machte es gegen Ferrer anschließend besser. Der 34-Jährige ließ sich auch von der feurigen Atmosphäre in der "Plaza de Toros" nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte sich nach den jeweils unglücklichen Tie-Break-Niederlagen zurück ins Match.

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