Der Davis Cup erhält ein neues Gesicht. - Bildquelle: imagoDer Davis Cup erhält ein neues Gesicht. © imago

München - Der seit dem Jahr 1900 ausgetragene Davis Cup bekommt 2019 ein neues Gesicht. Der alte Modus mit vier Runden a fünf Matches (vier Einzel, ein Doppel) über je drei Gewinnsätze ist Geschichte. Das beschloss die Mitgliederversammlung des Tennis-Weltverbandes ITF am Donnerstag in Orlando/Florida. Das neue Format in der Übersicht:

Qualifikation:

Im Februar spielen 24 Teams die ersten zwölf Finalisten aus, dazu zählt auch das Team des Deutschen Tennis Bundes (DTB) als Viertelfinalist des Jahres 2018. Zu den zwölf Siegern kommen die vier Halbfinalisten dieser Saison, die für das Finalturnier gesetzt sind. Aufgefüllt werden soll das Feld mit zwei Wildcards, die vor der Auslosung zur Qualifikation vergeben werden.

Finalturnier:

Im kommenden Jahr wird das Finale vom 18. bis 24. November im französischen Lille oder in der spanischen Hauptstadt Madrid ausgespielt. Den Ausrichter will die ITF in den kommenden Wochen bekannt geben. Aus sechs Dreiergruppen kommen die Sieger und die zwei besten Zweiten ins Viertelfinale. Gespielt werden zwei Einzel und ein Doppel über jeweils zwei Gewinnsätze.

Auf-/Abstieg:

Die beiden schlechtesten Teams der Gruppenphase steigen in die Gruppe 1 ab (Europa/Afrika, Asien/Ozeanien und Amerika), dort spielen sie im September in Heim- und Auswärtsspielen um die Teilnahme an der Qualifikation. Daran nehmen im Februar 2020 zwölf Aufsteiger aus der Gruppe 1 sowie die Teams der Plätze 5 bis 16 des Finalturniers teil. Die Halbfinalisten des Vorjahres sind für das Finale gesetzt.

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