Muss sein Grand-Slam-Comeback verschieben: Andy Murray - Bildquelle: AFPSIDArchivNoel CELISMuss sein Grand-Slam-Comeback verschieben: Andy Murray © AFPSIDArchivNoel CELIS

Tennis-Profi Andy Murray (32) muss weiter auf sein Grand-Slam-Comeback warten. Der dreimalige Champion sagte seine Teilnahme an den Australian Open (20. Januar bis 2. Februar 2020) aufgrund einer Beckenverletzung ab. "Ich habe so hart gearbeitet, um mich in eine Situation zu bringen, in der ich auf höchstem Niveau spielen kann, und ich bin so enttäuscht, dass ich im Januar nicht in der Lage sein werde, in Australien zu spielen", sagte der Schotte.

Seinen letzten Grand-Slam-Auftritt in der Einzelkonkurrenz hatte Murray, der sich die Verletzung beim Davis-Cup-Einsatz für Großbritannien im November zugezogen hatte, im Januar 2019 bei den Australian Open. Dort schied der angeschlagene zweimalige Olympiasieger in der ersten Runde aus. 

Murray schon fünfmal im Finale 

Im Anschluss daran ließ sich der Weltranglistenerste im Januar dieses Jahres ein künstliches Hüftgelenk einsetzen, nachdem er wegen der anhaltenden Schmerzen eigentlich schon das Ende seiner Karriere angekündigt hatte. Erst im August feierte der zweimalige Wimbledon-Sieger sein Comeback auf der ATP-Tour.

Zuletzt hatte Murray noch erklärt, dass er im kommenden Jahr in Melbourne an den Start gehen wolle. "Ich war begeistert davon, nach Australien zurückzukommen und mein Bestes zu geben, und das macht es für mich noch enttäuschender", sagte er.

Bei den Australian Open stand Murray bereits fünfmal im Finale, verließ dabei aber jeweils als Verlierer den Platz.

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