Nach starkem Comeback in Runde zwei: Andy Murray - Bildquelle: AFPSIDJOHN THYSNach starkem Comeback in Runde zwei: Andy Murray © AFPSIDJOHN THYS

New York - Besonderer Sieg für den britischen Tennis-Helden Andy Murray (33): Der frühere Weltranglisten-Erste und zweimalige Olympiasieger, der seit Januar vergangenen Jahres mit einem künstlichen Hüftgelenk spielt, bezwang zum Auftakt der US Open den Japaner Yoshihito Nishioka nach starkem Comeback 4:6, 4:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:4), 6:4. Es war das erste Einzelmatch des zweimaligen Wimbledonsiegers bei einem Grand-Slam-Turnier seit dem Erstrunden-Aus bei den Australian Open im Januar 2019.

Nach dem langen Duell nahm Murray direkt ein Eisbad. "Körperlich habe ich es eigentlich ganz gut überstanden", sagte er: "Es war nicht das beste Match, das ich gespielt habe. Und es war große Anstrengung, es durchzuziehen."

 

Murray wehrt im vierten Satz Matchball ab

Im vierten Satz hatte Murray bereits einen Matchball von Nishioka abgewehrt, im fünften Durchgang lag er schon mit Break zurück. Seinen zuvor letzten Einzelsieg bei einem Major hatte der Schotte vor fast genau zwei Jahren ebenfalls in New York gefeiert, bereits geplagt von anhaltenden Hüftproblemen erreichte er noch die zweite Runde. Nun trifft er bei den US Open auf den an Position 15 gesetzten Kanadier Felix Auger-Aliassime.

Vor dem Start der Australian Open 2019 hatte Murray wegen der dauernden Schmerzen in der Hüfte eigentlich schon das Ende seiner Karriere angekündigt. In der ersten Runde von Melbourne scheiterte er nach begeisterndem Kampf über fünf Sätze am Spanier Roberto Bautista Agut, anschließend ließ er sich ein künstliches Hüftgelenk einsetzen. In Wimbledon feierte Murray wenige Monate später im Mixed an der Seite von US-Superstar Serena Williams sowie im Herrendoppel dann eine umjubelte Rückkehr auf die Grand-Slam-Bühne.

In der Weltrangliste rangiert Murray derzeit auf Platz 115. In der Vorwoche hatte er bei der US-Open-Generalprobe in New York in der zweiten Runde mit dem Sieg über den Weltranglisten-Siebten Alexander Zverev (Hamburg) für Aufsehen gesorgt.

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