Ziel sei es, das Turnier mit Zuschauern durchzuführen - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDZiel sei es, das Turnier mit Zuschauern durchzuführen © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln - Die Entscheidung über eine Durchführung der US Open in New York fällt spätestens im Juni. Das kündigte Mike Dowse, Chef des US-Verbandes United States Tennis Association, am Donnerstag an.

Bisher sei keine Variante vom Tisch, sagte Dowse, es sei aber nach wie vor das Ziel, das Grand-Slam-Turnier mit Zuschauern durchzuführen: "Ein Geisterturnier ist ein sehr unrealistisches Szenario."

New York ist die in den USA am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Metropole, allein im Großraum New York fielen bereits mehr als 31.000 Menschen dem Virus zum Opfer.

Auf der Tennis-Anlage in Flushing Meadows ist ein behelfsmäßiges Krankenhaus errichtet worden, um die vielen Corona-Patienten behandeln zu können.

Dowse: "Entscheidender Faktor ist die Gesundheit"

Dowse betonte, man stehe im permanenten engen Austausch mit Medizinern: "Der entscheidende Faktor bei unserer Entscheidung wird die Gesundheit der Spieler, der Fans und unserer Mitarbeiter sein."

Die US Open (31. August bis 13. September) sind nach der Wimbledon-Absage das nächste Grand-Slam-Turnier auf der Agenda 2020. Der Beginn der French Open in Paris ist von den Veranstaltern in Roland Garros in einem Alleingang vom Mai auf den 20. September verschoben worden.

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