Kerber hält das Feld in Wimbledon für ausgeglichen - Bildquelle: AFPSIDGLYN KIRKKerber hält das Feld in Wimbledon für ausgeglichen © AFPSIDGLYN KIRK

Wimbledon - Angelique Kerber sieht vor ihrer angestrebten Titelverteidigung in Wimbledon (1. bis 14. Juli) einen großen Kreis von möglichen Konkurrentinnen um den Sieg. "Das Feld ist sehr offen im Moment", sagte sie: "Es sind viele Junge dazugekommen, die bei den letzten Grand Slams gute Leistungen gezeigt haben."

Grundsätzlich sei beim Rasen-Klassiker im Süden Londons der Faktor Erfahrung aber besonders wichtig. "Wimbledon ist mental härter als andere Turniere", sagte Kerber: "Hier fühlt man eine völlig andere Energie. Der Druck ist höher, die Nerven sind gespannter. Das ist das Turnier, bei dem du deine beste Leistung zeigen willst."

Mit ihrer harten Auslosung hat sich die 31-Jährige nach eigenen Angaben bisher nicht beschäftigt. "Es ist nichts Neues für mich. Was jetzt zählt, ist die erste Runde. Was in der zweiten, dritten, vierten passiert, ist nicht wichtig", sagte Kerber, die am Dienstag zum Auftakt in einem deutschen Duell auf Tatjana Maria (Bad Saulgau) trifft.