Murray sieht den Tennissport erst spät in der Normalität - Bildquelle: AFPSIDOSCAR DEL POZOMurray sieht den Tennissport erst spät in der Normalität © AFPSIDOSCAR DEL POZO

Köln - Der dreifache Grand-Slam-Sieger Andy Murray glaubt nicht daran, dass der professionelle Tennissport bald wieder aufgenommen wird: "Ich glaube, dass Tennis eine der letzten Sportarten sein wird, die zur Normalität zurückkehren können.

Spieler, Trainer und Teams aus der ganzen Welt müssen an einem Ort zusammenkommen. Daher wäre ich überrascht, wenn wir im September wieder spielen würden", sagte der 32-Jährige dem TV-Sender CNN.

Wegen Corona: Wimbledon abgesagt - French Open verlegt

Man bräuchte zuerst das Gefühl, dass die ganze Welt wieder normal arbeiten und reisen könne, sagte der Olympiasieger: "Nehmen wir als Beispiel die French Open. Gehen wir einmal davon aus, die Dinge in Europa würden sich verbessern.

Aber es würde noch bestimmte Länder geben, die möglicherweise noch Schwierigkeiten haben." Spieler und Funktionäre aus gewissen Ländern dürften dann nicht zum Wettkampf anreisen, erklärte Murray: "Ich denke, das Turnier wird dadurch zum Verlierer."

Die French Open wurden aufgrund der Corona-Pandemie verlegt (20. September bis 4. Oktober). Zuvor wurde bereits Wimbledon abgesagt.

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