Mit Mundschutz betrat Boris Becker heute das Gericht. Der Tennis-Star weist ... - Bildquelle: ImagoMit Mundschutz betrat Boris Becker heute das Gericht. Der Tennis-Star weist alle Vorwürfe von sich. © Imago

München/London – Boris Becker drohen bis zu sieben Jahre Haft. Die britische Insolvenzbehörde hat ein Strafverfahren gegen die Tennis-Legende eingeleitet. Der Vorwurf: Bei seinem Insolvenzverfahren soll er Vermögen verschwiegen haben, insgesamt 19 Verstöße werden ihm vorgeworfen.

Laut Informationen der englischen Zeitung "Evening Standard" geht es dabei um eine Wohnung in London und zwei Immobilien in Deutschland, die der 52-Jährige nicht angegeben haben soll. Gesamtwert: mehr als eine Million Euro.

Boris Becker bestreitet die Vorwürfe

Becker selbst bestritt bei einer heutigen Anhörung in London alle Vorwürfe und plädierte auf unschuldig. Trotzdem eröffnet das britische Strafgericht nun den Prozess gegen den ehemaligen Tennis-Star, wie Becker-Anwalt Jonathan Caplan gegenüber "Bild am Sonntag" bestätigt: "Dort wird Boris Becker diese Anklagepunkte energisch verteidigen."

Wie geht es weiter? Die nächste Anhörung ist für den 22. Oktober angesetzt. Mit dem offiziellen Prozessbeginn wird erst 2021 gerechnet.

Dann aber kann es für Becker um alles gehen.

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