- Bildquelle: AFPSIDMICHAL CIZEK © AFPSIDMICHAL CIZEK

Stuttgart - Mit dem Besuch der ersten Turniersiegerin Tracy Austin, dem Comeback von Tennis-Superstar Maria Scharapowa sowie einer spektakulären "Celebration Night" feiert der Porsche Grand Prix in Stuttgart (24. bis 30. April) in diesem Jahr seine 40. Auflage. Die 54-jährige Austin hatte die Premiere des Turniers 1978 als 15-Jährige gewonnen. Schon damals war der heutige Namensgeber Porsche mit an Bord.

Mit dabei ist in diesem Jahr auch Scharapowa, die in Stuttgart nach Ablauf ihrer Dopingsperre mit einer Wildcard auf die WTA-Tour zurückkehrt. "Sie hat einen schwerwiegenden Fehler begangen, aber man muss ihr hoch anrechnen, dass sie diesen Fehler öffentlich eingestanden hat", sagte Turnierdirektor Markus Günthardt. 

Dopingsperre läuft ab

Besonders pikant ist die Tatsache, dass Scharapowas Sperre erst abläuft (25. April), wenn das Turnier schon begonnen hat. Ihr Erstrundenmatch bestreitet sie deshalb am 26. April (Mittwoch), nachdem sie in den Tagen zuvor die Anlage wegen ihrer noch laufenden Dopingsperre gar nicht betreten darf.

Von 2012 bis 2014 hatte "La Schara" dreimal in Folge in Stuttgart gewonnen, 2015 und 2016 hieß die Siegerin Angelique Kerber. Die ehemalige Weltranglistenvierte Anke Huber, sportliche Leiterin des Turniers, nahm Kerber nach deren eher enttäuschendem Saisonstart in Schutz. "Auch wenn Angie in den letzten Wochen das eine oder andere Match verloren hat, sollten wir alle froh sein, eine solche Spielerin in Deutschland zu haben", sagte die 42-Jährige: "Eine Karriere besteht halt auch aus Niederlagen, aber ich bin sicher, dass sie schon bald wieder fantastisches Tennis zeigen wird."

Die zweite Stuttgarter Wildcard geht an eine deutsche Spielerin. Hoffnungen dürfen sich Vorjahresfinalistin Laura Siegemund sowie Julia Görges und Carina Witthöft machen.

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