Die U15-Juniorinnen des WTV sind bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Verbände U15 in Hamburg nur knapp am Titel vorbeigeschrammt. Nach einem starken Turnierwochenende überwog trotzdem der Stolz über das Erreichte. Auch die WTV-Junioren legten einen zufriedenstellenden Auftritt hin.

Chef-Verbandstrainer Michael Schmidtmann und Verbandstrainer Kevin Kaczynski begleiteten das sechsköpfige Team der WTV-Talentschmiede nach Hamburg auf die Anlage des SV Blankenese. Und die Juniorinnen fanden mit einem Sieg gegen Berlin-Brandenburg (2:1) direkt gut ins Turnier. Es folgten zwei souveräne Siege zum unangefochtenen Gruppensieg über Hessen und den Niederrhein (jeweils 3:0). Und auch im Halbfinale gegen Hamburg ließen Finnja Isbruch (TC Deuten), Chiara Heine (TC Herford) und Sophia Schmidt (TC RW Hagen) keinen Zweifel aufkommen. Mit dem gleichen Ergebnis schickten sie ihre Gegnerinnen ohne Satzgewinn nach Hause.

Komplizierter wurde es dann im Finale gegen Bayern. Die Einzel wurden parallel gespielt. Chiara Heine konnte die Niederlage von Finnja Isbruch ausgleichen. Das Doppel musste entscheiden, und bis zum Tiebreak des 1. Satzes war kein Unterschied zu erkennen, ehe dann das Pendel zu Gunsten des bayerischen Teams ausschlug, das sich den Titel und damit auch die Ausrichtung im nächsten Jahr (dann als U13) sicherte.

„Wir haben uns mit beiden Teams, die mit völlig unterschiedlichen Vorzeichen ins Rennen gegangen sind, hier im Norden teuer verkauft. Der Start war top, und wir haben gute Teamleistungen gesehen. Alle WTV-Nachwuchstalente kamen zum Einsatz, haben gepunktet. Schade, dass die Mädels sich nicht belohnt haben“, zeigte sich Chef-Verbandstrainer Michael Schmidtmann am Ende zufrieden.

Junioren mit gutem Auftritt

Nur an Position 14 von 15 Teams gesetzt, gingen die WTV-Junioren als Underdogs in Hamburgs Westen auf die Plätze. Diese Rolle schien ihnen jedoch sichtlich zu gefallen. An Tag 1 bezwangen sie direkt die favorisierten Ausrichter mit 2:1. Und auch nach der Niederlage gegen Hessen (1:2) bestanden noch Hoffnungen auf das Halbfinale. Gegen das Team aus dem Saarland musste ein Erfolg her. Janne Wartha und Janis Dunkerbeck hatten den Sieg auf dem Schläger, mussten sich schlussendlich beide hauchdünn im Matchtiebreak geschlagen geben. Dennoch bleibt ein guter Auftritt in Erinnerung.

Für den WTV kamen zum Einsatz:

Juniorinnen
Finnja Isbruch (TC Deuten), Einzel 2:1; Doppel 4:1
Chiara Heine (TC Herford), Einzel 4:1, Doppel 1:0
Sophia Schmidt (TC RW Hagen), Einzel 2:0, Doppel 3:1

Junioren
Janne Wartha (Gütersloher TC RW), Einzel 0:2, Doppel 2:0
Janis Dunkerbeck (TC BW Halle), Einzel 0:2, Doppel 0:1
Sverre Böer (TuS Ickern), Einzel 1:1, Doppel 2:1

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