Das NDJTT zählt zu den bedeutendsten Nachwuchsturnieren im deutschen Tennis. Mehr als 700 der besten Spielerinnen und Spieler der Altersklassen U9 bis U12 treffen hier aufeinander und messen sich über mehrere Tage mit der nationalen Konkurrenz. Neben der hohen Leistungsdichte zeichnet sich das Turnier durch seinen besonderen Modus mit Qualifikation, Hauptfeld und Pokalrunden aus. 2026 wurde das traditionsreiche Turnier bereits zum 49. Mal ausgetragen. In der Vergangenheit waren dort unter anderem auch spätere Tennisgrößen wie Alexander Zverev, Angelique Kerber und Boris Becker erfolgreich.

TSA-Nachwuchs in der U12 gefordert
In der männlichen U12 musste sich Tom Albrecht in der Qualifikation zum Auftakt einem starken Gegner geschlagen geben. Im zweiten Match zeigte er jedoch eine überzeugende Reaktion und setzte sich souverän mit 6:2, 6:2 durch. In seinem dritten Spiel musste er sich anschließend erneut geschlagen geben.

Niko Köthe blieb in seinen drei Begegnungen zwar ohne Sieg, zeigte insbesondere in seinem Auftaktmatch gegen den an Position drei gesetzten Spieler aber eine bemerkenswerte kämpferische Leistung. Nach einem deutlichen 0:6 im ersten Satz steigerte sich Niko erheblich, gestaltete den zweiten Durchgang völlig offen und unterlag erst knapp mit 5:7.

Auch Marta Drüsedau wusste in der weiblichen U12 zu überzeugen. Die an Position 31 gesetzte TSA-Spielerin startete mit einem souveränen 6:2, 6:2-Erfolg gegen eine starke Gegnerin in das Turnier und bestätigte damit ihre aktuelle Position im Teilnehmerfeld. Im anschließenden Match wartete die an Position fünf gesetzte Spielerin. Gegen die favorisierte Gegnerin konnte sich Marta trotz ihres engagierten Auftritts nicht durchsetzen.

Gradmesser für die jüngeren Jahrgänge
In der U11 musste Leo Illiger in seinen drei Begegnungen Niederlagen hinnehmen. Für ihn stand insbesondere das Sammeln wichtiger Wettkampferfahrungen gegen die starke nationale Konkurrenz im Mittelpunkt. Tom Annemann verlor in der U10 zunächst seine ersten beiden Partien, ließ sich davon jedoch nicht entmutigen. In seinem dritten Match gelang ihm der verdiente erste Turniersieg. Damit erreichte er das Viertelfinale der Last-Hope-Runde, in dem für ihn schließlich Endstation war.

In der Altersklasse U9 wurde zunächst im Kästchen-Modus gespielt. Felix Illiger konnte eines seiner drei Gruppenspiele für sich entscheiden. In der anschließenden Pokalrunde musste er sich in seinem ersten Match geschlagen geben.

Erfahrungen für die weitere Entwicklung sammeln
Für die sechs Nachwuchstalente des TSA bot das Nationale Deutsche Jüngsten-Tennisturnier erneut die Gelegenheit, sich mit einigen der besten Spielerinnen und Spieler ihrer Altersklassen aus ganz Deutschland zu messen. Neben den sportlichen Ergebnissen standen dabei vor allem die Erfahrungen aus den zahlreichen Matches gegen starke nationale Konkurrenz im Vordergrund.

Die Turnierergebnisse können hier eingesehen werden.

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