Gespielt wurde drei Tage auf den Anlagen vom TC 1899 Blau-Weiss, dem Berliner Sportclub (BSC) und dem TC Wilmersdorf. Die jeweiligen Landessieger aus den 16 Bundesländern spielten jeweils vier Runden mit zwei Einzeln und zwei Doppeln, in denen jeweils fünf Spielerinnen bzw. Spieler eingesetzt werden mussten.
Die Auslosung bescherte schon in der ersten Runde spannende Matches, die leider wegen Regen längere Unterbrechungen hatten. Trotzdem konnte die ersten Runde fertig gespielt werden und die Begegnungen für die zweite Runde standen fest.
Am zweiten Wettspieltag wurde in einem verkürzten Modus (zwei Gewinnsätze bis 4) gespielt. So standen schnell die Paarungen für die dritte Runde fest. Die Turnierleitung um Roland Göring und Christian Efler machte es möglich, dass die Halbfinals bei den Jungen und den Mädchen wieder im normalen Modus gespielt werden konnten, während die anderen Partien im verkürzten Modus blieben. Die Mädchen vom Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg (Baden-Württemberg) und dem Gymnasium Martino-Katharineum Braunschweig (Niedersachsen) lieferten sich einen packenden Kampf. Erst mit dem Einbruch der Dunkelheit konnten die Ludwigsburgerinnen die Partie für sich entscheiden. Im Finale trafen sie auf das Team vom Theodor-Fliedner-Gymnasium aus Düsseldorf-Kaiserswerth. Die Mädchen aus Nordrhein-Westfalen konnten den Ludwigsburgerinnen zwar einige Spiele abnehmen, doch im Endeffekt blieb für sie der Silberrang
Bei den Jungen setzte sich die Obermayr International School Schwalbach am Taunus (Hessen) souverän in ihren Begegnungen durch und marschierten ohne Probleme ins Finale. Dort hatten sie es mit dem Georg-Büchner-Gymnasium Köln (Nordrhein-Westfalen) zu tun, die sich ihrerseits im Halbfinale gegen die Jungen vom Cusanus-Gymnasium St. Wendel (Saarland) durchsetzten. Nach den beiden Einzeln stand es 1:1, einem etwas überraschenden Zwischenergebnis. Die hessischen Jungen ließen dann in den Doppeln nichts mehr anbrennen und freuten sich nach dem 3:1 über den Gesamterfolg.
Die beiden Teams aus Sachsen-Anhalt kämpften die drei Tage mit großem Kampfgeist, jedoch standen beide Teams am letzten Wettkampftag im Spiel um Platz 15. Die Jungen vom Gymnasium Wernigerode mussten sich dem Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern geschlagen geben und wurden 16. Die Mädchen vom Elisabethgymnasium Halle hatten es ebenfalls mit den Norddeutschen zu tun, konnten sich aber klar durchsetzen und im Endeffekt kam doch ein bisschen Freude über den 15. Platz auf.
Bei der abschließenden Siegerehrung überreichten Dr. Klaus-Peter Walter (Präsident des Tennisverband Berlin-Brandenburg), Friederike Sowislo (Geschäftsführerin der Deutschen Schulsportstiftung), Dr. Andreas Nitze (Präsident TC 1899 Blau-Weiss) und Markus Haase (2. Vorsitzender BSC) die Urkunden und Medaillen.