Der Verbands-Jüngsten-Mehrkampf bietet den Kindern die Möglichkeit, sich erstmals auf Verbandsebene mit den besten Nachwuchstalenten anderer Bundesländer zu messen. Neben Tenniseinzel und -doppel fließen auch verschiedene Athletikübungen, Staffelwettbewerbe und Mannschaftsspiele in die Gesamtwertung ein. Dadurch sind neben den tennisspezifischen Fähigkeiten auch Schnelligkeit, Koordination, Geschicklichkeit und Teamgeist gefragt.

Nach der erfolgreichen Rückkehr in den Wettbewerb im vergangenen Jahr konnte der Tennisverband Sachsen-Anhalt erneut eine eigene Mannschaft stellen. Für den TSA gingen Tom Annemann (1. TC Magdeburg), David Romancik (1. TC Magdeburg), Artem Demchenko (MTV „Einheit“ Magdeburg), Greta Goldhammer (TC Wernigerode), Amalia Tartau (TC Grün-Weiß Aschersleben) und Mara Seiler (1. TC Magdeburg) an den Start. Betreut wurde das Team von TSA-Vizepräsidentin und Ressortleiterin Jugendsport Nicole Leider sowie DTB B-Trainer Philip Krömer.

Für die meisten Kinder war der Verbands-Jüngsten-Mehrkampf der erste mehrtägige Wettkampf dieser Größenordnung. Neben den Wettkämpfen auf und neben dem Tennisplatz bot das Wochenende insbesondere die Möglichkeit, neue Eindrücke zu sammeln, Verantwortung für das Team zu übernehmen und als Mannschaft zusammenzuwachsen.

In der ersten Runde traf das TSA-Team auf die Mannschaft aus Sachsen, die das Turnier später auf Rang drei abschloss. Anschließend spielte das TSA-Team in den Platzierungsspielen gegen die beiden Mannschaften aus Schleswig-Holstein. Auch wenn am Ende der achte Platz zu Buche stand, konnte die Auswahl wichtige Erfahrungen sammeln und in zahlreichen Wettkämpfen wertvolle Erkenntnisse für die weitere Entwicklung gewinnen.

Der Turniersieg ging an den Westfälischen Tennisverband, der sich in einem engen Finale gegen Niedersachsen-Bremen durchsetzte. Den dritten Platz belegte die Mannschaft aus Sachsen.

Verbands-Honorartrainer Philip Krömer zog dennoch ein positives Fazit:

„Im Vergleich zum Vorjahr war eine deutliche Entwicklung erkennbar. Die Kinder konnten wichtige Erfahrungen sammeln und in einigen Wettbewerben gut mithalten. Mit etwas mehr Spielglück in einigen engen Tennis-Matches wäre auch eine bessere Platzierung möglich gewesen. Besonders positiv war jedoch der Teamgeist. Die Kinder sind im Laufe des Wochenendes immer enger zusammengewachsen, haben sich gegenseitig unterstützt und gemeinsam um jeden Punkt gekämpft.“

Auch wenn das TSA-Team in diesem Jahr den achten Platz belegte, lässt sich das Ergebnis nicht allein an der Abschlusstabelle messen. Für die jungen Spielerinnen und Spieler stand vor allem die sportliche Entwicklung im Vordergrund. Der Vergleich mit den stärksten U10-Talenten der norddeutschen Landesverbände lieferte wichtige Erkenntnisse für das weitere Training und zeigte zugleich auf, in welchen Bereichen bereits Fortschritte erzielt wurden. Gleichzeitig überzeugte die Mannschaft über das gesamte Wochenende hinweg mit großem Einsatz, Zusammenhalt und einer positiven Einstellung. Damit knüpfte der TSA an die erfolgreiche Rückkehr in den Wettbewerb im vergangenen Jahr an und konnte weitere wichtige Schritte in der Entwicklung des Nachwuchses gehen.

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