Insgesamt 41 Mannschaften aus 22 Vereinen waren Ende Juni in den vier Konkurrenzen Herren, Mixed, Mixed LK 18–25 und Mixed 40 in den Wettbewerb gestartet. In den Haupt- und Nebenrunden ging es in den folgenden Wochen um den Einzug zum zentralen Finaltag beim MTC Germania in Magdeburg. Bis zur Vergabe der Pokale wurden insgesamt 49 Mannschaftsbegegnungen entschieden bzw. gewertet.

Sieben Endspiele standen schließlich beim großen Saisonabschluss auf dem Programm. In vier aufeinanderfolgenden Zeitfenstern wurden die Pokalsieger ermittelt: Den Auftakt bildete am Vormittag die Konkurrenz Mixed LK 18–25, gefolgt von Mixed und Herren, ehe am Nachmittag die Mixed-40-Konkurrenz den Finaltag beschloss. Im Anschluss an die jeweiligen Runden wurden die erfolgreichen Mannschaften direkt auf der Anlage geehrt.

Herren

Hauptrunde: 1. TC Magdeburg – TSV Leuna 2:1

Der 1. TCM setzte sich im Herren-Finale mit 2:1 gegen den TSV Leuna durch. Die Grundlage für den Magdeburger Pokalerfolg legten Ron Weber und Jonas Hesse in den beiden Einzeln. Weber bezwang Sandro Bischof mit 6:4, 6:0, während Hesse gegen Marcel Stork mit 6:3, 6:3 ebenfalls in zwei Sätzen erfolgreich war.
Für den TSV Leuna hielten Maximilian Behling und Lars Gille im Doppel dagegen. In einer umkämpften Partie fiel die Entscheidung erst im Match-Tie-Break, den das Leunaer Duo mit 10:8 für sich entschied. Mehr als der Anschlusspunkt war für den TSV Leuna allerdings nicht mehr möglich: Mit den beiden gewonnenen Einzeln hatte der 1. TCM die entscheidenden Punkte zum Pokalerfolg auf seiner Seite.

Nebenrunde: TC Rotehorn Magdeburg – TC Schkopau 0:3

Mit einem deutlichen Erfolg endete das Finale der Herren-Nebenrunde für den TC Schkopau. Ganz so eindeutig, wie es das 3:0-Endergebnis vermuten lässt, verlief allerdings nicht jede Partie. Besonders das Einzel zwischen Max Böhme und Matthias Riesing entwickelte sich zu einer engen Begegnung, in der erst der Match-Tie-Break die Entscheidung brachte. Riesing behielt dort mit 10:6 die Oberhand.
Jonas Obudzinski gewann das zweite Einzel souverän in zwei Sätzen. Auch im Doppel ließ der TC Schkopau nichts mehr anbrennen und machte den 3:0-Erfolg gegen den TC Rotehorn Magdeburg komplett.

Mixed

Hauptrunde: MTV „Einheit“ – TSV Leuna 3:0

Eine souveräne Vorstellung zeigte der MTV „Einheit“ im Finale der Mixed-Konkurrenz. Marc-Andre Fiedler und Victoria Malczewski brachten die Magdeburger mit ihren Erfolgen in den Einzeln auf Kurs. Fiedler setzte sich gegen Thanh Nam Nguyen mit 6:4, 6:1 durch, während Malczewski ihrer Gegnerin Sophie Lichtenfeld beim 6:1, 6:0 kaum eine Chance ließ. Die Geschwister Björn und Annika Edelmann-Nusser den 3:0-Erfolg des MTV „Einheit“ im Doppel.

Nebenrunde: TC RW Halberstadt – TC Schkopau 2:1

Im Finale der Mixed-Nebenrunde stellte der TC RW Halberstadt mit zwei überzeugenden Einzelerfolgen die Weichen auf Pokalsieg. Andreas Troitsch bezwang Mathias Jauck mit 6:2, 6:1. Noch deutlicher fiel der Erfolg von Florentine Stein aus, die Lea Obudzinski beim 6:1, 6:0 lediglich ein Spiel überließ. Der TC Schkopau kam durch Frank Obudzinski und Meike Obudzinski im Doppel noch zu seinem Ehrenpunkt. 

Mixed LK 18–25

Hauptrunde: MTC Germania 1926 – TC Halle Böllberg 53 2:1

Auch der Gastgeber durfte auf der eigenen Anlage einen Pokalerfolg feiern. Vladyslav Lahutin brachte den MTC Germania 1926 mit einem 6:2, 6:3-Erfolg im Einzel zunächst auf Kurs. Wenig später sorgten Kreso Drvenkar und Sandra Goltz-Dangler für die vorzeitige Entscheidung. Das Magdeburger Duo setzte sich im Doppel mit 6:3, 6:1 durch und holte damit bereits den zweiten Mannschaftspunkt für den MTC Germania.
Das zu diesem Zeitpunkt noch laufende Einzel zwischen Anna Strózyk und Diana Wenzel konnte am Gesamtausgang somit nichts mehr ändern. Wenzel entschied die umkämpfte Partie in zwei Tiebreak-Sätzen für den TC Halle Böllberg 53 und verkürzte damit noch auf 1:2. Der Pokal aber blieb beim Gastgeber in Magdeburg.

Nebenrunde: TC Rotehorn Magdeburg – SV 1889 Altenweddingen 1:2

Für besondere Spannung sorgte das Finale der Mixed-LK-18–25-Nebenrunde. Nach Abschluss der beiden Einzel stand es zwischen dem TC Rotehorn Magdeburg und dem SV Altenweddingen 1:1. Nikolas Goebel hatte dem TC Rotehorn mit einem deutlichen 6:0, 6:0 gegen Jonas Jungermann einen Punkt beschert, während Julia Wasylyk mit ihrem Erfolg gegen Romy Janina Pitt für Altenweddingen ausglich.
Damit richteten sich die Blicke auf das zu diesem Zeitpunkt noch laufende Doppel – und dort blieb die Entscheidung bis zum Schluss offen. Heiko Schulz und Lisa-Jasmin May gewannen den ersten Satz mit 7:5, mussten den zweiten Durchgang gegen Manuel Schlegel und Julia Kölbel jedoch mit 2:6 abgeben. Der Pokalsieg musste somit im Match-Tie-Break entschieden werden. Dort behielt das Altenweddinger Duo mit 10:7 die Nerven und sorgte somit für den Gewinn der Nebenrunde. 

Mixed 40

Hauptrunde: MTV „Einheit“ – TC RW Dessau 2:1

Auch das Finale der Mixed-40-Konkurrenz bot Spannung bis in die entscheidende Phase. Sabrina Ehrle sorgte mit ihrem Einzelerfolg für einen Punkt des TC RW Dessau, während Marcus Räbel und Charlott Brennecke im Doppel nach drei Sätzen gegen Marko Forth und Anne Bonin für den MTV „Einheit“ erfolgreich waren.
Damit kam dem noch laufenden Einzel zwischen Marko Schulz und Stefan Feigenspan die entscheidende Bedeutung zu. Schulz hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits eine deutliche Führung erspielt und den zweiten Magdeburger Mannschaftspunkt fest im Blick. Wenig später musste Feigenspan die Partie aufgeben. Damit war der 2:1-Erfolg des MTV „Einheit“ perfekt.
Für die Magdeburger war es bereits der zweite Pokalsieg des Tages: Zuvor hatte sich der MTV „Einheit“ auch in der Mixed-Konkurrenz durchgesetzt.

Nebenrunde: 1. TC Magdeburg – TG SG Drosa 3:0

Die TG SG Drosa hatte im Vorfeld des Finaltages mit personellen Problemen zu kämpfen und konnte deshalb zum angesetzten Endspiel nicht antreten. Die Begegnung wurde entsprechend mit 3:0 für den 1. TCM gewertet, der sich damit den Pokalsieg in der Nebenrunde sicherte.

Gelungener Abschluss von drei Monaten TSA-Vereinspokal

Der Tennisverband Sachsen-Anhalt bedankt sich herzlich beim MTC Germania 1926 für die Ausrichtung des zentralen Finaltages und die guten Rahmenbedingungen auf der Anlage. Ein besonderer Dank gilt zudem Martin Wesseling in seiner Funktion als DTB-B-Oberschiedsrichter sowie Nicole Leider und Oliver Brandt für die Organisation und Leitung der Veranstaltung.

Ein Dankeschön geht ebenso an alle 41 teilnehmenden Mannschaften aus 22 Vereinen sowie an die Spielerinnen und Spieler, die den TSA-Vereinspokal über die vergangenen drei Monate mit Leben gefüllt haben. Faire Begegnungen, enge Entscheidungen und eine positive Atmosphäre beim zentralen Finaltag sorgten für einen gelungenen Abschluss des TSA-Vereinspokals 2026.

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