Damen: HTC Peißnitz – TC 1990 Apolda 0:9

Für die Damen des HTC Peißnitz endete der Traum vom Aufstieg mit einer deutlichen Niederlage gegen den TC 1990 Apolda. Dabei konnten die Hallenserinnen nicht in Bestbesetzung antreten und standen gegen einen stark aufgestellten Gegner von Beginn an vor einer schwierigen Aufgabe. Bereits in den Einzeln unterstrichen die Thüringerinnen ihre Stärke und entschieden alle sechs Partien jeweils in zwei Sätzen für sich. Amelie Brünnert gestaltete ihre Begegnung beim 2:6, 3:6 aus Peißnitz-Sicht noch am engsten. Auch in den anschließenden drei Doppeln ließ Apolda nichts mehr anbrennen und gab keinen Satz ab.

Herren: TC Rot-Weiß Dessau – SV Berliner Bären 0:9

Auch für die Herren des TC Rot-Weiß Dessau war im Aufstiegsspiel gegen die SV Berliner Bären nichts zu holen. Dabei musste Dessau ebenfalls auf mehrere Spieler verzichten, da zeitgleich die Herren 30 des Vereins ihr Aufstiegsspiel in Berlin bestritten und dort um den Sprung in die Ostliga kämpften. Die Berliner Bären nutzten die veränderte Dessauer Aufstellung konsequent und entschieden sämtliche sechs Einzel für sich. Damit war die Begegnung bereits vor den Doppeln entschieden. Auch dort gingen alle drei Punkte an die Gäste, sodass am Ende ein klares 0:9 zu Buche stand. Für die Berliner Bären geht es am 19. September gegen den CTC Küchwald um den Aufstieg.

Herren 30: BTC Grün-Gold 1904 – TC Rot-Weiß Dessau 4:5

Deutlich erfolgreicher verlief der Sonnabend für die Herren 30 des TC Rot-Weiß Dessau, die sich beim BTC Grün-Gold 1904 ein umkämpftes Ostliga-Ticket sicherten. Maximilian Engshuber, Kevin Knuth und Daniel Ferl holten die drei Dessauer Punkte in den Einzeln, sodass es vor den Doppeln 3:3 stand. Dort entwickelte sich die Begegnung endgültig zum Krimi: Engshuber und Manuel Paulick sowie Knuth und Ferl entschieden ihre Partien jeweils erst im Match-Tiebreak für sich. Damit waren die entscheidenden zwei Doppelpunkte und der 5:4-Auswärtserfolg perfekt. Das dritte Doppel ging zwar an die Gastgeber, änderte am Gesamtausgang jedoch nichts mehr. Die Dessauer Herren 30 dürfen sich damit über den Aufstieg in die Ostliga freuen.

Herren 40: SG Einheit Stendal – TV Blau-Weiß Warnemünde 5:4

Auch die Herren 40 der SG Einheit Stendal machten ihren Aufstieg erst in den Doppeln perfekt. Tomas Burger, Jens Hetfleisch und Stephan Zeihn sorgten in den Einzeln für die drei Stendaler Punkte, während Warnemünde ebenfalls drei Partien für sich entschied. Beim Stand von 3:3 musste somit die Entscheidung in den Doppeln fallen, und dort hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Carsten Zeihn und Tomas Burger legten mit einem 7:6, 6:1 vor, ehe Michael Seeber und Andreas Fester mit ihrem 7:5, 6:0 den entscheidenden fünften Mannschaftspunkt beisteuerten. Trotz der Niederlage im dritten Doppel stand damit nach einem langen und umkämpften Tennistag der 5:4-Heimerfolg fest. Für die SG Einheit Stendal bedeutet dieser Erfolg zugleich den Aufstieg in die Ostliga.

Herren 55: TC Rotehorn Magdeburg – TC Schwarz-Gold Berlin 4:5

Wie schmal der Grat zwischen Aufstieg und Niederlage sein kann, mussten die Herren 55 des TC Rotehorn Magdeburg erfahren. Holger Skeide, Martin Wesseling, Ingo Wilkerling und Jens Abel sorgten mit vier Siegen in den Einzeln zunächst für eine hervorragende Ausgangslage und eine 4:2-Führung. Damit fehlte den Magdeburgern aus den drei Doppeln nur noch ein weiterer Punkt für das Ostliga-Ticket. Doch die Berliner drehten die Begegnung vollständig. Besonders knapp ging das erste Doppel von Skeide und Wilkerling nach 6:7, 6:4 und 5:10 im Match-Tiebreak verloren, anschließend gingen auch die beiden weiteren Doppel an Schwarz-Gold. Aus der 4:2-Führung wurde so noch eine bittere 4:5-Niederlage, durch die Rotehorn den Aufstieg denkbar knapp verpasste.

Unabhängig von den Aufstiegsspielen dürfen sich zudem zwei weitere TSA-Mannschaften über den Sprung in die Ostliga freuen. Bei den Damen 50 steht der HTC Peißnitz als Aufsteiger fest, während bei den Damen 60 der MTC Germania 1926 künftig überregional aufschlagen wird.

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