Der Spielverlauf im Doppel war dabei ebenso außergewöhnlich wie spannend. Nach einem nahezu perfekten Auftakt dominierten Krawietz und Pütz den ersten Satz klar, gaben insgesamt lediglich drei Punkte ab und entschieden ihn mit 6:0 für sich. Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt überraschend: Die Peruaner fanden besser ins Match und sicherten sich den Satz mit 6:2. Im entscheidenden dritten Satz entwickelte sich schließlich ein umkämpftes Duell, in dem das deutsche Duo in den entscheidenden Momenten die Nerven behielt und den Satz mit 6:4 – und damit den Gesamtsieg – für sich entschied.
Schon am Freitag hatten die DTB-Einzelspieler Yannick Hanfmann und Jan-Lennard Struff Deutschland mit 2:0 in Führung gebracht. Der 34-jährige Hanfmann setzte sich gegen den Peruaner Gonzalo Bueno mit 6:4, 6:4 durch und gewann damit sein erstes Heimspiel im Davis Cup für Deutschland, nachdem er bisher sechsmal nur auswärts für das Team aufgeschlagen hatte. Auch Struff hatte anschließend nichts anbrennen lassen. Gegen Juan Pablo Varillas zeigte der 35-Jährige eine äußerst souveräne Leistung und gewann deutlich mit 6:4, 6:2.
Justin Engel setzt den Schlusspunkt unter ein perfektes Düsseldorf-Wochenende
Wie bereits bei der Davis-Cup-Begegnung in Tokio kam es im Anschluss trotz der bereits entschiedenen Partie noch zu einem weiteren Einzel. Dabei feierte Justin Engel seinen zweiten Einsatz im Davis Cup und seine Premiere vor heimischem Publikum. Der 18-Jährige zeigte eine reife und konzentrierte Leistung und setzte sich gegen Gonzalo Bueno mit 6:4, 6:7, 10:6 durch. Damit erhöhte Deutschland den Spielstand auf 4:0. Das fünfte und letzte Einzel wurde nicht mehr ausgetragen.