Jamie Mackenzie (Rochusclub Düsseldorf) hat die International HTV Junior Open in Offenbach (J500-ITF-Turnier) gewonnen. Der 18-jährige Düsseldorfer, der im vergangenen Jahr in Offenbach im Halbfinale gegen den späteren Sieger ausgeschieden war, setzte sich im Finale gegen den an Nummer fünf gesetzten Bulgaren Dimitar Kisimov mit 6:4, 6:3 durch und krönte damit eine überzeugende Turnierwoche auf der Rosenhöhe.

Für Mackenzie, der bei der diesjährigen Juniorenkonkurrenz der Australian Open das Viertelfinale erreicht hatte, ist der Titelgewinn in Offenbach ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg in den Herrenbereich. Der Fokus liegt für ihn zunehmend auf Turnieren bei den Profis, dennoch war der Start in Offenbach für ihn eine bewusste Entscheidung. Das traditionsreiche J500-Turnier gilt als wichtigstes Nachwuchsevent Deutschlands und nimmt für viele internationale Topjunioren einen besonderen Stellenwert ein.

Nach seinem Erfolg in Offenbach verbesserte sich Mackenzie in der Juniorenweltrangliste um drei Plätze und rangiert nun auf Position 6. Für den DTB-Bundeskaderspieler stehen als nächste Stationen zunächst ein Herrenturnier in der Nähe von Barcelona sowie weitere hochklassige Juniorenturniere in Mailand und die Juniorenwettbewerbe der French Open in Paris auf dem Programm.

Diverse deutsche Erfolge in Offenbach

Auch die Doppelkonkurrenzen der International HTV Junior Open endeten mit deutschen Erfolgen. Bei den Junioren sicherten sich die DTB-Bundeskaderspieler Eric Dylan Müller (TC Aschheim) und Vincent Reisach (TC Rot-Weiß Straubing) den Titel. Das deutsche Duo gewann das Finale gegen Patrick-Valentin Moise (TC Herford) und Marko Bekeni (Slowakei) souverän mit 6:3, 6:3.

Bei den Juniorinnen ging der Doppeltitel ebenfalls an eine Deutsche. Die Porsche Talent-Team-Spielerin Mariella Thamm (Heidelberger Tennis-Club 1890) gewann gemeinsam mit der Ukrainerin Polina Skliar das Finale gegen Polina Berezina und die Polin Barbara Kostecka mit 6:4, 7:5. Den Titel im Juniorinnen-Einzel sicherte sich mit Victoria Luiza Barros (6:2, 6:4 im Endspiel gegen die Serbin Anastasija Cvetkovic) eine Brasilianerin.

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