Jamie Mackenzie bezwingt Fabio Fognini
Einen Sieg über einen ganz großen Namen erzielte dabei Jamie Mackenzie. Der erst 18 Jahre alte Rochusclub-Spieler bezwang Fabio Fognini mit 7:6 (7:3), 7:5. Der frühere Weltranglistenneunte – mittlerweile 39 Jahre alt – trat erstmals für den HTC an, musste sich jedoch dem Düsseldorfer Nachwuchsspieler nach zwei Sätzen geschlagen geben.
Mackenzie hatte wenige Tage zuvor noch in der Juniorenkonkurrenz von Wimbledon gespielt. Der aktuelle Zweite der Juniorenweltrangliste zählt zu den aktuellen deutschen Nachwuchshoffnungen im Herrenbereich und gewann Anfang Juni gemeinsam mit Vincent Reisach den Junioren-Doppeltitel bei den French Open.
Für die beiden Krefelder Einzelpunkte sorgten Antoine Escoffier mit einem 6:4, 7:5 gegen Filip Horansky sowie Giovanni Fonio, der Max Stenzer mit 7:6 (7:4), 6:4 besiegte. Damit benötigte der HTC beim Stand von 2:4 alle drei Doppel, um die Begegnung noch zu drehen.
Zunächst verkürzten Gueymard Wayenburg und Martineau durch ein 6:2, 6:3 gegen Ursu und Horansky tatsächlich auf 3:4. Doch die Düsseldorfer ließen sich den Gesamterfolg nicht mehr nehmen. Berkieta und Mackenzie gewannen gegen Romano und Fognini ebenso mit 6:4, 6:4 wie Oberleitner und Stenzer gegen Escoffier und Giovanni Oradini.
Krefelder Saisonauftakt endet mit sportlicher Enttäuschung
Trotz der Niederlage erlebte der HTC einen außergewöhnlichen Bundesliga-Tag. Offiziell wurden 2.050 Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Anlage an der Hüttenallee gezählt. Für die Partie war eigens eine zusätzliche Tribüne errichtet worden. Der große Krefelder Hoffnungsträger Flavio Cobolli konnte nach seinem Viertelfinal-Aus in Wimbledon allerdings noch eingesetzt werden.
Für beide Mannschaften geht es bereits am Freitag, 17. Juli, weiter. Der HTC Blau-Weiß Krefeld tritt um 13 Uhr beim Marienburger SC an. Der Rochusclub empfängt zur gleichen Zeit mit dem TK Blau-Weiß Aachen den ersten Tabellenführer der noch jungen Saison.
Die Ergebnisse im Überblick
HTC Blau-Weiß PFLEGE optimal Krefeld – Rochusclub Düsseldorf 3:6
Einzel
Sascha Gueymard Wayenburg – Vadym Ursu 3:6, 7:5, 5:10
Filippo Romano – Tomasz Berkieta 4:6, 1:6
Matteo Martineau – Neil Oberleitner 1:6, 6:4, 6:10
Fabio Fognini – Jamie Mackenzie 6:7 (3:7), 5:7
Antoine Escoffier – Filip Horansky 6:4, 7:5
Giovanni Fonio – Max Stenzer 7:6 (7:4), 6:4
Doppel
Gueymard Wayenburg/Martineau – Ursu/Horansky 6:2, 6:3
Romano/Fognini – Berkieta/Mackenzie 4:6, 4:6
Escoffier/Oradini – Oberleitner/Stenzer 4:6, 4:6