Im Finale des mit 30.000 US-Dollar dotierten ITF-M25-Turniers ließ der 28-Jährige dem zweitgesetzten Finnen Eero Vasa beim 6:3, 6:0 keine Chance.

Was für eine Woche für Adrian Oetzbach: Der Spieler des TC Bredeney war bereits ohne Satzverlust in das Endspiel eingezogen – und setzte dort noch einmal einen drauf. Gegen Eero Vasa, die Nummer 2 der Setzliste, gewann der gebürtige Essener mit 6:3, 6:0 und sicherte sich damit seinen ersten Titel bei einem Turnier der Kategorie M25. 


Damit blieb Oetzbach während des gesamten Hauptfeldes ohne Satzverlust. Seine Meerbuscher Bilanz liest sich entsprechend beeindruckend: Fünf Gegner, fünf Zweisatzsiege, 10:0 Sätze.
 


Vom TVN-Duell bis zum Sieg über die Nummer eins

Dabei hatte Oetzbach seine Turnierwoche zunächst mit zwei Duellen gegen Spieler aus Vereinen des Tennis-Verbandes Niederrhein begonnen. In Runde eins bezwang er Qualifikant Marcel Hornung vom TC Kaiserswerth mit 6:2, 6:2. Im Achtelfinale folgte ein 7:6 (7), 6:3 gegen Marc Majdandzic vom Rochusclub Düsseldorf.

Spätestens im Viertelfinale wurde aus einer starken Woche eine außergewöhnliche. Gegen den topgesetzten Argentinier Lucio Ratti setzte sich Oetzbach mit 7:6 (8), 7:5 durch. Ratti war als klarer Favorit in die Begegnung gegangen und hatte bis dahin ebenfalls noch keinen Satz verloren. Im Halbfinale ließ sich Oetzbach anschließend auch von Bruno Fernandez [8] nicht stoppen und erreichte mit einem 7:5, 6:4 erstmals das Endspiel der Meerbusch Open.

Im Finale wartete mit Vasa noch einmal ein gesetzter Gegner. Der Finne hatte am Vortag gemeinsam mit seinem Bruder Iiro bereits den Doppeltitel gewonnen und hätte mit einem weiteren Sieg das Double perfekt machen können. Stattdessen dominierte Oetzbach das Endspiel und gab insgesamt nur drei Spiele ab.

Erster M25-Titel und bereits zweiter Turniersieg 2026

Der Triumph in Meerbusch ist zugleich der größte Einzeltitel in Oetzbachs bisheriger Profikarriere. Seine beiden vorherigen ITF-Turniersiege gelangen auf M15-Niveau. Den ersten Titel holte er 2023 in Eindhoven, als er im Finale den deutlich höher eingestuften Elmer Møller nach fast dreieinhalb Stunden bezwang. Im Juli dieses Jahres folgte in Uslar sein zweiter Titel: Dort setzte er sich im Endspiel mit 6:4, 7:5 gegen Oleksii Krutykh durch. 

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