Vom 18. bis 20. September findet die Endrunde des TVN Verbandspokals im TVN Tennis-Zentrum an der Hafenstraße in Essen statt. Die Herren des DSC Preußen wollen ihre Erfolgsserie fortsetzen. In anderen Konkurrenzen steht bereits fest, dass der Pokal den Besitzer wechselt.
Nach den K.-o.-Runden auf den Vereinsanlagen im Heim- und Auswärtsmodus kommen die jeweils vier verbliebenen Mannschaften zum gemeinsamen Abschlusswochenende zusammen. Auf dem Programm stehen die offenen Damen- und Herrenkonkurrenzen, die Damen 30, 40, 50 und 55 sowie die Herren 30, 40, 50, 55, 60, 65 und 70. Einige Halbfinalpartien sind schon für den Freitag angesetzt, die Mehrzahl der Vorschlussrunden findet am Samstag statt und alle 13 Endspiele sind für Sonntag vorgesehen.
DSC Preußen will den Hattrick perfekt machen
Einen besonderen Anreiz hat das Wochenende für die Herren des DSC Preußen. Bereits 2024 holten sie den Verbandspokal, 2025 verteidigten sie ihn mit einem 3:0 im Finale gegen Stadtwald Hilden. Nun stehen sie wieder unter den letzten vier Teams. Nach dem 3:0 im Viertelfinale gegen Grün-Weiß Langenfeld wartet am Samstag um 17 Uhr der TK 78 Oberhausen. Im zweiten Halbfinale treffen der SV Budberg und die zweite Mannschaft des Oberhausener THC aufeinander. Das Endspiel beginnt am Sonntag um 15 Uhr. Bei den Damen stehen sich am Samstag ab 17 Uhr der Oberhausener THC und Grün-Weiß Oberkassel sowie der TC Blau-Weiss Neuss und ETUF Essen gegenüber. Auch diese Konkurrenz entscheidet sich am Sonntag ab 15 Uhr.
Bei den Herren 30 reist der Pokalsieger von 2024 wieder nach Essen: Blau-Weiß 1919 Elberfeld gewann den Wettbewerb vor zwei Jahren und trifft dieses Mal im Halbfinale auf Grün-Weiß Langenfeld. Eintracht Duisburg und BS Düsseldorf ermitteln den zweiten Finalisten. Bei den Damen 30 sind die Vorjahressiegerinnen des TC Kaiserswerth bereits im Viertelfinale SuS Wesel mit 1:2 unterlegen. Die Weselerinnen stehen inzwischen schon im Endspiel: Ihr Halbfinale gegen den TSV Bocholt ist bereits kampflos mit 3:0 für sie gewertet. Wer am Sonntag ihr Gegner wird, entscheidet sich am Samstag ab 15 Uhr zwischen Grün-Weiß Stadtwald und dem TPC Monheim am Rhein.
Sieben Teams möchten Pokale verteidigen
Neben Preußen bei den Herren könnten sechs weitere Mannschaften ihren Pokalsieg von 2025 wiederholen: Moers 08 bei den Damen 40, der Wuppertaler TC bei den Damen 55, der Gladbacher HTC bei den Herren 55, der TC 13 Düsseldorf bei den Herren 60, ETB Schwarz-Weiß Essen bei den Herren 65 und Grün-Weiß Reichswalde bei den Herren 70 haben erneut die Endrunde erreicht.
Der Pokalmodus bündelt eine Mannschaftsbegegnung auf drei Matches: Gespielt werden zwei Einzel und ein Doppel, die nach der Ausschreibung gleichzeitig beginnen. Wer im Einzel eingesetzt wird, kann also nicht in derselben Begegnung zusätzlich Doppel spielen. Damit kommt neben der individuellen Stärke auch der Aufstellung besondere Bedeutung zu.