Der TC Bredeney hat in der 1. Tennis-Bundesliga der Damen den nächsten wichtigen Sieg eingefahren. Beim dritten Auswärtsspiel der Saison in Folge setzte sich das Essener Team vor über 500 Zuschauerinnen und Zuschauern auf der Anlage des TC Blau-Weiß Blasewitz in Dresden mit 6:3 durch.

Schon vor dem ersten Ballwechsel sorgte Bredeney für eine Besonderheit: Im Team des Vizemeisters von 2025 waren am dritten Spieltag der Saison nur deutsche Spielerinnen im Einsatz. Mit dabei waren unter anderem Tatjana Maria und Ella Seidel, die in der Vorwoche noch beim WTA-Turnier in Rom im Einsatz gewesen waren.

Die Gastgeberinnen machten es dem Favoriten jedoch schwer und lieferten einen starken Kampf. An Position eins musste sich Tatjana Maria der Spanierin Aliona Bolsova mit 2:6, 3:6 geschlagen geben. Auch Katharina Hobgarski verlor ein enges deutsches Duell gegen Lara Schmidt nach über zwei Stunden mit 6:7, 6:3, 7:10.

4:2-Führung für Bredeney nach den Einzeln

Bredeney ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen. Ella Seidel überzeugte mit einem klaren 6:0, 6:1 gegen Lia Karatantcheva. Mona Barthel gewann gegen Darya Astakhova mit 7:5, 6:1, Anna-Lena Friedsam setzte sich in einem umkämpften Match gegen Victoria Rodriguez mit 7:5, 6:3 durch. Auch Jule Niemeier holte mit einem 6:3, 6:2 gegen Nela Charvatova einen wichtigen Punkt. Damit ging der TC Bredeney mit einer 4:2-Führung aus den Einzeln.

In den Doppeln blieb es spannend. In allen drei Matches ging der Auftaktdurchgang nämlich zugunsten der gastgebenden Dresdenerinnen aus – eine Wende schien also im Bereich des Möglichen zu liegen. Seidel und Hobgarski mussten sich dann  Bolsova/Rodriguez auch tatsächlich im Match-Tiebreak geschlagen geben. Jedoch sorgten Tatjana Maria und Jule Niemeier anschließend mit ihrem Sieg gegen Karatantcheva/Astakhova für die Entscheidung. Mona Barthel und Anna-Lena Friedsam legten nach und sicherten im Match-Tiebreak den 6:3-Endstand.

   

Der TC Bredeney ist nach drei Spieltagen jetzt verlustpunktfreier Tabellenzweiter, eingereiht zwischen den ebenfalls ungeschlagenen Teams aus Stuttgart und Aachen. Tendenziell kommen nun die schwereren Aufgaben auf das Team zu, denn alle drei bisherigen gegnerischen Mannschaften stehen aktuell sieglos am Tabellenende. Jetzt wartet am 14.05. endlich das erste Heimspiel der diesjährigen Saison auf die Essenerinnen, wenn es auf heimischer Anlage gegen die Mannschaft des Club an der Alster geht. Die Hamburgerinnen befinden sich nach einer Auftaktniederlage gegen Heidelberg im Aufwind und haben zuletzt  gegen Dresden und den SCC Berlin zwei wichtige Siege eingefahren.

   

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