Nach Platz fünf im Vorjahr wollen die Mönchengladbacher 2026 gerne wieder eine größere Rolle in der oberen Tabellenhälfte spielen.
Die Grundlage dafür ist eine Meldeliste, die in der Bundesliga heraussticht. Mit Tallon Griekspoor, Tomas Martin Etcheverry, Alejandro Tabilo, Fabian Marozsan, Botic van de Zandschulp, Valentin Royer und Daniel Merida hat der GHTC in dieser Saison gleich sieben Spieler gemeldet, die aktuell unter den Top 100 der ATP-Weltrangliste stehen. Damit verfügt Gladbach auf dem Papier über eine für die Liga außergewöhnliche internationale Breite.
Auch dahinter bleibt der Kader stark besetzt. Namen wie Alex Molcan, Arthur Géa, Moez Echargui, Jay Clarke, Matheus Pucinelli de Almeida, Andrej Martin, Robin Haase und Bart Stevens geben dem Team zusätzliche Optionen für die eng getakteten Bundesliga-Wochen. Dazu kommen mit Henri Squire und Finn Hopf auch deutsche Spieler, die dem Aufgebot Identifikationspotenzial verleihen.
Kohlschreiber kehrt zurück
Als weitere Option haben sich die Gladbacher die Dienste von Veteran Philipp Kohlschreiber gesichert. Der mittlerweile 42-Jährige hat bereits zwischen 2016 und 2019 für Gladbach aufgeschlagen und 2024 für den TC Bredeney gespielt. Die ehemalige Nummer 16 der Welt könnte zu einer erfahrenen Alternative an Position vier werden, falls die international aktiven Profis durch Turnierverpflichtungen nicht zur Verfügung stehen.
Der Spielplan beginnt für den GHTC direkt anspruchsvoll: Am Sonntag, 5. Juli, geht es zunächst auswärts zum TC Großhesselohe, fünf Tage später folgt das nächste Auswärtsspiel beim Kölner THC Stadion Rot-Weiss. Das erste Heimspiel an den Holter Sportstätten steigt am Sonntag, 12. Juli, direkt als Niederrhein-Duell gegen Tennis Ewige Liebe Blau-Weiss Neuss. Weitere Heimauftritte warten gegen TK Grün-Weiss Mannheim, den amtierenden Deutschen Meister TC Bredeney und den TC Augsburg Siebentisch.
Sportlich ist die Ausgangslage klar: Der Gladbacher HTC besitzt genügend Qualität, um gegen jedes Team der Liga bestehen zu können. Entscheidend wird sein, wie oft die nominelle Stärke des Kaders tatsächlich auf den Platz gebracht werden kann. Gelingt das über die gesamte Saison hinweg, gehört der GHTC 2026 zu den Mannschaften, die im Kampf um die vorderen Plätze eine sehr ernsthafte Rolle spielen können.