Die Damen 50 des TC Bredeney haben sich den Deutschen Vereinsmeistertitel gesichert. Auch weitere Mannschaften aus dem Tennis-Verband Niederrhein überzeugten bei den sechs Endrunden: Am Ende des Final-Four-Wochenendes standen neben der Meisterschaft Bredeneys noch drei Vizemeisterschaften und ein dritter Platz zu Buche.


Insgesamt sechs Mannschaften aus dem Tennis-Verband Niederrhein hatten sich als Meister ihrer Regionalliga West in verschiedenen Altersklassen für die Endrunden der Deutschen Vereinsmeisterschaften am 5. und 6. September qualifiziert, die quer durch Deutschland ausgespielt wurden. Fünf davon standen am Ende auf dem Podium.

Bredeney folgt dem D40-Titel mit der D50-Meisterschaft

Die Damen 50 des TC Bredeney sicherten sich beim TC Doggenburg den Deutschen Meistertitel. Bereits im Halbfinale gegen den TSV Altenfurt gewannen die Essenerinnen alle sechs ausgetragenen Einzel. Da anschließend auf die Doppel verzichtetet wurde, zogen die Essener mit einem 8:1 ins Endspiel ein.

Im Finale setzte sich Bredeney dann mit 6:3 gegen den gastgebenden TC Doggenburg durch. Daphne van de Zande, Annemiek Wissink, Andrea Schlüter und Esther Rekasch sorgten für eine 4:2-Führung nach den Einzeln. Die Doppel Sonja Vogt/Andrea Schlüter und Daphne van de Zande/Annemiek Wissink machten anschließend den Titelgewinn perfekt.

 

D30, D60, H40: Drei TVN-Mannschaften werden Vizemeister

TVN Vizemeister

Die Damen 30 des TC Kaiserswerth erreichten mit einem 6:3 gegen den gastgebenden TC Bürgerweide Worms das Endspiel. Dort mussten sich die Düsseldorferinnen dem Titelverteidiger Potsdamer TC Rot-Weiss mit 3:6 geschlagen geben. Imke Küsgen und Liv Geurts gewannen ihre Einzel, Janneke Wikkerink und Liv Geurts holten den dritten Punkt im Doppel.

Auch die Damen 60 von ETUF Essen beendeten die Endrunde auf dem zweiten Platz. Im Halbfinale bezwang der Titelverteidiger den Gastgeber SV Zehlendorfer Wespen mit 4:2. Im Finale kam es zur Neuauflage des Endspiels von 2025 gegen den TC Singen. Diesmal setzte sich Singen mit 4:2 durch. ETUF lag nach den Einzeln bereits mit 1:3 zurück und konnte die Begegnung in den Doppeln nicht mehr drehen.

Die Herren 40 des Ratinger TC Grün-Weiß verpassten derweil den dritten Titel in Serie. Nach einem souveränen 6:0-Halbfinalerfolg gegen die Jade TG Wilhelmshaven unterlagen die Ratinger dem TC BW Bad Ems im Endspiel mit 3:5.

Nach den Einzeln lag der Titelverteidiger mit 2:4 zurück. Björn Phau und Marco Mirnegg hatten ihre Partien jeweils erst im Match-Tiebreak verloren. Im Doppel verkürzten Ivan Bjelica und Daniel Gimeno-Traver mit einem 6:2, 6:2. Nachdem das Duo Jesse Westerhof/Michel Wilkat das dritte Doppel mit 4:6, 2:6 verloren hatte, stand Bad Ems als Meister fest. Das zweite Doppel wurde daraufhin beim Stand von 6:4, 3:2 für die Bad Emser Paarung abgebrochen. Nach den Meisterschaften 2024 und 2025 blieb Ratingen damit dieses Mal der zweite Platz.

H65: Bergeborbeck sichert sich erneut Platz drei

Die Herren 65 des TuS 84/10 Essen-Bergeborbeck (leider ohne Foto) trafen im Halbfinale auf den gastgebenden Titelverteidiger Tennis 65 Eschborn und mussten sich mit 0:9 geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei zeigte die Mannschaft anschließend eine starke Reaktion.

Gegen den TC Hof stand es nach den Einzeln 3:3. Bergeborbeck gewann danach alle drei Doppel und setzte sich mit 6:3 durch. Damit wiederholte das Team seinen dritten Platz aus dem Vorjahr.

 

D65: Rheinstadion verpasst das Finale denkbar knapp

Damen 65 TC Rheinstadion

Erst mit einem Fuß im Finale, dann leider doch mit zwei Niederlagen: Die erstmals ausgetragene Endrunde der Damen 65 endete für den TC Rheinstadion auf dem vierten Platz.

Im Halbfinale gegen den SV Blankenese stand es nach sechs Begegnungen 3:3. Über den Einzug ins Endspiel entschied deshalb das Satzverhältnis – mit 8:7 zugunsten der Hamburgerinnen. Auch das Spielverhältnis war mit 53:52 denkbar knapp.

Im Spiel um Platz drei unterlag Rheinstadion dem TSV Siegsdorf mit 0:4. Nachdem die vier Einzel verloren gegangen waren, verzichteten beide Mannschaften auf die Austragung der Doppel.

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