Gleich sechs Mannschaften aus dem Tennis-Verband Niederrhein haben sich für eine der verschiedenen Endrunden qualifiziert. Mit den Damen 60 des ETUF Essen und den Herren 40 des Ratinger TC Grün-Weiß sind auch zwei Titelverteidiger dabei.

Sechs Altersklassen, sechs TVN-Vereine und sechs Chancen auf einen deutschen Meistertitel: Am kommenden Wochenende ist der Niederrhein bei den Endrunden der Deutschen Vereinsmeisterschaften stark vertreten. Der TC Kaiserswerth, der TC Bredeney, der ETUF Essen, der TC Rheinstadion, der Ratinger TC Grün-Weiß und der TuS 84/10 Essen-Bergeborbeck haben sich als Meister der Regionalliga West qualifiziert. Heimvorteil genießt allerdings keiner der sechs TVN-Vertreter.

Die Halbfinals beginnen am Samstag, 5. September, an allen Austragungsorten quer durch Deutschland um 10 Uhr. Erst bei den Mannschaftsführerbesprechungen um 9.30 Uhr werden die beiden stärksten Teams gesetzt und die weiteren Mannschaften zugelost. Deshalb stehen die konkreten Halbfinalgegner erst unmittelbar vor Spielbeginn fest. Am Sonntag folgen dann ebenfalls ab 10 Uhr die Endspiele sowie die Begegnungen um Platz drei. 

ETUF und Ratingen reisen als Titelverteidiger an

Die Damen 60 des ETUF Essen treten in Berlin bei den SV Zehlendorfer Wespen an. Dort wartet ein hochkarätiges Feld: Neben dem Gastgeber sind der TSV Altenfurt und der Tennisclub Singen qualifiziert. Zwei dieser Teams kennt der ETUF noch bestens aus dem vergangenen Jahr. Auf dem Weg zum Titel besiegten die Essenerinnen zunächst Altenfurt mit 5:1 und anschließend Singen im Finale mit 4:2. Damit sind bei der Endrunde der Damen 60 gleich zwei Neuauflagen aus dem Vorjahr möglich.

Bei den Herren 40 kann der Ratinger TC Grün-Weiß sogar den Titel-Hattrick perfekt machen. Der RTC gewann die Deutsche Vereinsmeisterschaft sowohl 2024 als auch 2025. Diesmal geht es nach Bad Ems – und das Teilnehmerfeld ist identisch mit dem des Vorjahres. Damals setzte sich Ratingen zunächst mit 9:0 gegen die Jade TG Wilhelmshaven und anschließend in einem umkämpften Finale mit 5:4 gegen den TC BW Bad Ems durch. Vierter Teilnehmer ist erneut der MTTC Iphitos München. Die Ausgangslage für die Herren-40-Endrunde verspricht damit einige bekannte Duelle.

Kaiserswerth und Bergeborbeck erneut im Final Four

Die Damen 30 des TC Kaiserswerth stehen zum zweiten Mal in Folge in der Endrunde. Im vergangenen Jahr belegte das Team nach Niederlagen gegen den späteren Meister PTC RW Potsdam und den STK Garching den vierten Platz. Dieses Mal wird beim TC Bürgerweide Worms gespielt. Neben Kaiserswerth, Worms und Titelverteidiger Potsdam gehört der TC RW Eschenried zum Teilnehmerfeld der Damen 30.

Ebenfalls erneut qualifiziert sind die Herren 65 des TuS 84/10 Essen-Bergeborbeck. Nach Platz drei im Vorjahr reist der Regionalliga-West-Meister 2026 zu Tennis 65 Eschborn. Der Gastgeber ist zugleich amtierender Deutscher Meister und setzte sich 2025 im Halbfinale mit 6:0 klar gegen die Essener durch. Zum diesjährigen Final Four der Herren 65 gehören außerdem der TC Hof und der TC BW Berlin.

Bredeney und Rheinstadion mit neuen Aufgaben

Die Damen 40 des TC Bredeney holten im vergangenen Jahr den nationalen Titel  und versuchen 2026, das Kunststück bei den Damen 50 zu wiederholen.  Für das Team führt der Weg zum TSV Altenfurt nach Nürnberg. Dort komplettieren der TC Doggenburg und der DTV Hannover das Viererfeld

Eine weitere Premiere erlebt der TC Rheinstadion: Die Düsseldorferinnen haben sich für die neu ins DVM-Programm aufgenommene Altersklasse Damen 65 qualifiziert. Bei der Endrunde in Siegsdorf treffen die vier Regionalliga-Meister erstmals aufeinander. Neben dem TC Rheinstadion sind Gastgeber TSV Siegsdorf, der SV Blankenese und der Frankfurter TC 1914 Palmengarten dabei.

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