DTB-Präsident Dietloff von Arnim betont die zentrale Rolle der Vereine: „Das anhaltende Mitgliederwachstum zeigt eindrucksvoll, dass Tennis in Deutschland begeistert. Unsere Vereine schaffen Gemeinschaft, fördern Gesundheit und bieten attraktive Angebote für Einsteigerinnen und Einsteiger ebenso wie für langjährige Mitglieder. Dieser Erfolg ist vor allem dem großen Engagement der Vereine vor Ort zu verdanken, dessen gesellschaftlicher Stellenwert gar nicht hoch genug bewertet werden kann.“

Tennis gewinnt überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche

TennisDeutschland wächst damit im sechsten Jahr in Folge. In diesem Jahr fällt der Zuwachs noch stärker aus als zuletzt, wie die jährliche Bestandserhebung des DTB zeigt. Gegenüber 2025 gewann der Sport 36.493 neue Mitglieder – ein Plus von 2,41 Prozent. In den Jahren zuvor kamen jeweils 25.701 (2025), 16.255 (2024) und 30.420 (2023) Mitglieder hinzu.

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren stieg von 412.432 auf 428.145 Mitglieder. Das entspricht einem Zuwachs von 15.713 jungen Tennisspielerinnen und Tennisspielern. Mit 3,8 Prozent fällt das Jugendwachstum damit stärker aus als das Wachstum bei den Erwachsenen (1,9 Prozent).

„Sechs Jahre in Folge steigende Mitgliederzahlen sind kein kurzzeitiger Trend, sondern das Ergebnis einer konsequenten Weiterentwicklung unserer Sportart – und das von allen Beteiligten“, sagt DTB-Vorstand Peter Mayer. „Mit modernen Vereinsangeboten, digitalen Services und einer engen Zusammenarbeit innerhalb von TennisDeutschland schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass immer mehr Menschen – insbesondere Kinder und Jugendliche – den Weg auf den Tennisplatz finden.“

Mehrere Faktoren tragen zum Wachstum bei

Die positive Mitgliederentwicklung ist Ausdruck einer nachhaltigen Entwicklung des Tennissports in Deutschland. Tennis verbindet Gesundheit, Gemeinschaft und generationenübergreifende Teilhabe wie kaum eine andere Sportart. Gleichzeitig haben viele Vereine ihre Angebote modernisiert, niedrigschwellige Einstiegsformate geschaffen und ihre Kommunikation zeitgemäß weiterentwickelt. Sportliche Vorbilder und attraktive Wettbewerbsformate verstärken diese Entwicklung zusätzlich und machen Tennis deutschlandweit für neue Zielgruppen sichtbar und zugänglich.

Die Marschroute für die nächsten Jahre beschreibt Mayer ambitioniert: „TennisDeutschland kann sehr stolz auf den bisher bestrittenen Weg sein. Dennoch wollen wir uns darauf nicht ausruhen, sondern weitere Potenziale abrufen. Durch die Etablierung weiterer Sportarten wie Padel, Pickleball und Beach Tennis, die kontinuierliche Weiterentwicklung der Vereins- und Wettkampfsangebote und sportliche Erfolge deutscher Spitzenspielerinnen und Spitzenspieler werden wir noch weiterwachsen können. Auch deshalb haben wir uns als Verband das klare Ziel gesetzt, dass bis zum Jahr 2032 zwei Prozent der deutschen Bevölkerung aktiv unsere Sportarten ausüben.“

Tennis-Boom auch abseits der Mitgliederzahlen

Der aktuelle Aufschwung spiegelt sich nicht nur in den Mitgliederzahlen wider. Mit einer Reichweite von 2,87 Millionen Fans in der Spitze beim Roland-Garros-Finale um Alexander Zverev, 456.500 Besucherinnen und Besuchern bei deutschen ATP- und WTA-Turnieren sowie 261.587 registrierten tennis.de-Usern erlebt der Sport auch abseits der Vereinsstrukturen einen deutlichen Popularitätsschub. Gleichzeitig wachsen auch die digitalen Reichweiten – etwa auf Instagram, wo der größte Social Media Kanal des Verbandes, @tennis.de, um 16 Prozent zulegte. Tennis ist damit nicht nur Deutschlands mitgliederstärkster Rückschlagsport, sondern auch eine der dynamischsten Sport Communities des Landes.

Weitere Zahlen, Daten und Hintergründe zur Bestandserhebung 2026 veröffentlicht der DTB auf tennis.de/dtb.

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