Am 19. und 20. September 2026 fand die zentrale Finalveranstaltung des Tell Bau Vereinspokals powered by Dunlop statt. In insgesamt 14 Konkurrenzen wurden die diesjährigen Sieger ermittelt. Dabei boten die Finalspiele einmal mehr spannende Entscheidungen, enge Mannschaftsduelle und jede Menge Teamgeist.
Der Vereinspokal hat sich längst als fester Bestandteil im TNB-Kalender etabliert. Das zeigt auch die Entwicklung der Teilnehmerzahlen: Nachdem im vergangenen Jahr bereits mehr als 700 Mannschaften am Wettbewerb teilgenommen hatten, waren es 2026 erstmals mehr als 800 Teams.
Die Finalspiele
Die Finalbegegnungen boten zahlreiche enge Entscheidungen. In zwölf der 14 Konkurrenzen fiel die Entscheidung erst mit einem 2:1.
- Herren Offen LK 1–25: Der SC SW Cuxhaven setzte sich mit 2:1 gegen den Hildesheimer TC RW durch.
- Herren Offen LK 7–25: Die TG Hannover gewann mit 2:1 gegen den TC Wiepenkathen.
- Herren Offen LK 15–25: Auch in dieser Konkurrenz war die TG Hannover erfolgreich und besiegte den TC Ramelsloh mit 2:1.
- Herren Offen LK 20–25: Der Hunteburger Sportverein entschied das Finale mit 2:1 gegen den SCW Göttingen für sich.
- Damen Offen LK 4–25: Die TG Hannover setzte sich deutlich mit 3:0 gegen Blau-Weiss Oldenburg durch.
- Damen Offen LK 15–25: Der OSC Osnabrücker Sportclub gewann mit 3:0 gegen den
- TV GG Ramlingen-Ehlershausen
- Damen Offen LK 20–25: Der TC GRE Hildesheim bezwang den TuS Erbstorf mit 2:1.
- Mixed Offen LK 4–25: Die TG Hannover feierte mit einem 2:1 gegen die TSG Hatten-Sandkrug einen weiteren Erfolg.
- Herren 50 LK 4–25: Der DTV Hannover setzte sich mit 2:1 gegen den TV Langförden durch.
- Herren 50 LK 15–25: Die SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten gewann ihr Finale mit 2:1 gegen den Bremer HC.
- Damen 40 LK 4–25: Der Club zur Vahr besiegte den Hildesheimer TC RW mit 2:1.
- Damen 40 LK 15–25: Blau-Weiss Einbeck gewann mit 2:1 gegen den TSV Lesum Tennis.
- Mixed 40 LK 5–25: Der Essener TV setzte sich mit 2:1 gegen den Hildesheimer TV durch.
- Mixed 50 LK 5–25: Der Club zur Vahr entschied das Finale mit 2:1 gegen den TV Springe für sich.
Besonders erfolgreich präsentierte sich damit die TG Hannover, die gleich in vier Konkurrenzen den Titel holte. Auch der Club zur Vahr durfte sich über zwei Siege freuen.
Aus einem Finaltag wird ein Finalwochenende
Eine Änderung zum Vorjahr gab es in diesem Jahr beim Ablauf der Endspiele. Statt alle Entscheidungen an einem einzigen Tag auszutragen, wurde das Finale auf zwei Tage verteilt.
Damit reagierte der TNB auch auf die inzwischen gewachsene Größe des Wettbewerbs. Durch die Aufteilung sollten die zahlreichen Begegnungen und Siegerehrungen entspannter über das Wochenende verteilt werden.
Die erfolgreichen Mannschaften kamen an beiden Tagen zusammen, um ihre Finalspiele auszutragen. Insgesamt fanden vier Siegerehrungen statt, bei denen die Leistungen der Teams entsprechend gewürdigt wurden.
„Das Finalwochenende ist noch einmal ein besonderes Highlight, weil alle erfolgreichen Mannschaften zusammenkommen, ihre Finalspiele austragen und wir die Leistungen bei vier Siegerehrungen entsprechend würdigen können“, so Jörg Kutkowski, TNB-Vizepräsident und Leiter des Ressorts Wettkampf- und Mannschaftssport.
Mehr als 800 Mannschaften beim Vereinspokal
Dass sich der Tell Bau Vereinspokal powered by Dunlop in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil des TNB-Spielbetriebs entwickelt hat, zeigt vor allem ein Blick auf die Teilnehmerzahlen.
Was zunächst als neuer Mannschaftswettbewerb gestartet war, gewann von Jahr zu Jahr an Zuspruch. Inzwischen steht neben dem sportlichen Ehrgeiz insbesondere der Spaß am gemeinsamen Mannschaftstennis im Mittelpunkt.
„Der Tell Bau Vereinspokal wird jetzt seit einigen Jahren sehr erfolgreich ausgetragen. Wir haben jedes Jahr größere Teilnehmerzahlen“, blickt Kutkowski auf die Entwicklung zurück.
Dabei hatte der TNB für 2026 zunächst deutlich zurückhaltender geplant.
„In diesem Jahr haben wir im Vorfeld gesagt: Wenn wir die Zahl vom letzten Jahr mit etwas über 700 Mannschaften halten, dann ist es super. Und wir haben die Zahl deutlich übertroffen. Wir sind mittlerweile bei über 800 Mannschaften.“
Damit setzte der Vereinspokal seinen Wachstumskurs auch 2026 fort.
Teamtennis als Gemeinschaftserlebnis
Der besondere Reiz des Tell Bau Vereinspokals powered by Dunlop liegt dabei nicht allein in den Ergebnissen. Die Teams treten im K.-o.-System für ihre Vereine an, erleben gemeinsam enge Matches, Siege und Niederlagen und treffen auf Mannschaften aus dem gesamten Verbandsgebiet.
Gerade das Finalwochenende bildet dafür den passenden Abschluss: Nach den zahlreichen Begegnungen im Verlauf des Wettbewerbs kommen die erfolgreichsten Mannschaften noch einmal zusammen und spielen die Sieger der einzelnen Konkurrenzen aus.
Die vielen knappen 2:1-Entscheidungen zeigten auch in diesem Jahr, wie ausgeglichen und spannend die Finalbegegnungen waren.
Mit mehr als 800 teilnehmenden Mannschaften, 14 Entscheidungen und einem erstmals auf zwei Tage verteilten Finalwochenende hat der Tell Bau Vereinspokal 2026 seine positive Entwicklung fortgesetzt – und einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert der Wettbewerb inzwischen im TNB-Vereinstennis besitzt.