Was für ein Start ins neue Jahr
Zwei Turniere, zwei Standorte, ein Fazit: Hessen kann internationales Jugendtennis. Kaum hatte das Jahr begonnen, zog es die aufstrebendsten Talente aus aller Welt nach Frankfurt und Offenbach. Mit im Gepäck: intensive Ballwechsel, große Emotionen und echtes Weltklasse-Niveau im Jugendbereich. Natürlich nutzten auch zahlreiche Talente aus Deutschland und Hessen die internationale Bühne, um wertvolle Matchpraxis und wichtige Weltranglistenpunkte zu sammeln.
Tragische Heldin: Tamina Kochta
Für eine deutsche Spielerin wurden es zwei Wochen voller Drama – allerdings auf ganz hohem Niveau. Tamina Kochta, 16-jährige Münchnerin, ging in Frankfurt als Zweitgesetzte, in Offenbach sogar als Topgesetzte an den Start. Und sie lieferte ab: zwei Turniere, zwei Finals, dazu die Berufung in den Bundeskader des Deutschen Tennis-Bundes.
Das bittere Detail: Beide Endspiele gingen verloren. In Frankfurt musste sie sich der Rheinhessin und Topgesetzten Emily Eigelsbach mit 2:6, 1:6 geschlagen geben. Eine Woche später in Offenbach war Tamina dem Titel ganz nah, gewann den ersten Satz gegen die Irin Leah Puk klar mit 6:1, unterlag am Ende aber nach großem Kampf mit 6:1, 5:7, 2:6.
Unser Fazit: Ein bärenstarker Jahresstart. Glückwunsch, Tamina – der erste Titel 2026 kommt bestimmt!
Jaron Held wird zum Tennishelden
Einen Lauf der Extraklasse erwischte Jaron Held. Der 17-jährige Augsburger machte seinem Namen alle Ehre und avancierte zum Tennishelden in Hessen. In Frankfurt und Offenbach räumte er gleich mehrfach ab, bezwang unter anderem die Topgesetzten und belohnte sich für zwei überragende Wochen mit zwei Einzeltiteln, einem Doppeltitel und jeder Menge Weltranglistenpunkte.
Herzlichen Glückwunsch, Jaron. So startet man ein neues Tennisjahr!