Gute News für alle, die im Sportverein anpacken: Ab 1. Januar 2026 treten wichtige Neuerungen aus dem Steueränderungsgesetz 2025 in Kraft. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) fasst zusammen, was das konkret bedeutet – und das klingt nach mehr finanzieller Luft, weniger Papierkram und besserem Schutz fürs Ehrenamt.
Höhere Pauschalen: Ehrenamt wird attraktiver
Wer sich im Verein engagiert, soll künftig mehr bekommen können – steuerfrei:
- Die Übungsleiterpauschale steigt um 10 % von 3.000 auf 3.300 Euro.
- Die Ehrenamtspauschale steigt um gut 14 % von 840 auf 960 Euro.
Das heißt: Vereine können ihren Trainern, Funktionären oder Betreuern mehr auszahlen, ohne dass dafür Steuern anfallen.
Mehr steuerfreier Spielraum: Freigrenze wird angehoben
Auch Vereine selbst profitieren:
Die Freigrenze für wirtschaftliche Aktivitäten steigt von 45.000 auf 50.000 Euro pro Jahr.
Das betrifft z. B. Einnahmen aus:
- Vereinsgaststätte / Bewirtung im Vereinsheim
- Werbung auf Trikots oder Plätzen
- Fanartikel-Verkauf
- Turnieren, Festen und Vereinsveranstaltungen
Besserer Haftungsschutz: Ehrenamtliche sind sicherer unterwegs
Ein echtes Plus fürs Ehrenamt: Wer im Verein Verantwortung übernimmt, wird künftig besser vor persönlicher Haftung geschützt, wenn mal unbeabsichtigt ein Schaden passiert.
Wichtig: Dieser Schutz gilt nun bis zu einer Vergütung von 3.300 Euro pro Jahr – vorher lag die Grenze bei nur 840 Euro.
➡️ Bedeutet: Weniger Risiko, mehr Motivation, ein Ehrenamt anzunehmen.
Weniger Bürokratie: „Zeitnahe Mittelverwendung“ wird erleichtert
Viele Vereine kennen’s: Gelder dürfen nicht ewig „liegen bleiben“, sondern müssen grundsätzlich zeitnah eingesetzt werden – sonst fragt das Finanzamt nach.
Ab 2026 wird’s entspannter:
- Die Freigrenze für den Nachweis der zeitnahen Mittelverwendung steigt von 45.000 auf 100.000 Euro.
➡️ Gerade kleine und mittlere Vereine gewinnen dadurch mehr Flexibilität – und müssen weniger Nachweise führen.
Fazit: 2026 wird ein Upgrade-Jahr für Vereine
Der DOSB bringt’s auf den Punkt: Die neuen Regeln bedeuten
mehr Geld, mehr Sicherheit fürs Ehrenamt und weniger Bürokratie – also genau das, was viele Vereine seit Jahren fordern.
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