Finaltag bei den RADIO 21 Open powered by Solarservice Norddeutschland – und auch zum Abschluss spielte das Wetter noch einmal kurz mit in der Dramaturgie. Gegen 13 Uhr kam auf der Anlage der TG Hannover für rund 10 Minuten Hagel herunter. Danach beruhigte sich die Lage aber wieder und sogar die Sonne kam heraus, sodass die Finals einigermaßen pünktlich starten konnten. Vor vielen Zuschauerinnen und Zuschauern sicherten sich Elfya Ba aus Belgien und Thomas Gunzinger aus der Schweiz die Einzeltitel.
Elfya Ba krönt starke Turnierwoche mit dem Titel
Bei den Juniorinnen ging der Titel an Elfya Ba. Die Belgierin setzte sich im Finale gegen Sarina Schnyder aus der Schweiz mit 6:4, 6:4 durch und durfte am Ende verdient über den Turniersieg bei den RADIO 21 Open powered by Solarservice Norddeutschland jubeln.
Dabei erwischte Schnyder zunächst den besseren Start. Die Schweizerin führte im ersten Satz schnell mit 2:0, doch Ba blieb ruhig, fand immer besser in die Partie und kämpfte sich auf 3:2 heran. Anschließend übernahm sie zunehmend die Kontrolle über die Ballwechsel und drehte den Satz zu ihren Gunsten. Mit 6:4 sicherte sich Ba den ersten Durchgang.
Auch im zweiten Satz blieb das Match intensiv. Ba zeigte sich in den entscheidenden Momenten konsequent, nutzte ihre Chancen stark und setzte Schnyder immer wieder unter Druck. Insgesamt gelangen ihr im Finale vier Breaks. Nach rund anderthalb Stunden Spielzeit – der zweite Satz dauerte dabei etwa eine halbe Stunde – verwandelte Ba schließlich ihren Matchball und gewann auch den zweiten Satz mit 6:4.
Mit diesem Erfolg krönt Elfya Ba eine starke Turnierwoche und holt sich den Titel in der Juniorinnenkonkurrenz.
Thomas Gunzinger gewinnt intensives Juniorenfinale
Auch das Finale der Junioren hatte richtig viel zu bieten. Thomas Gunzinger aus der Schweiz traf auf Pavel Skvortcov – und beide lieferten sich von Beginn an ein intensives Duell mit langen Ballwechseln, viel Tempo und hoher Lautstärke auf dem Platz.
Vor allem im ersten Satz war das Match extrem eng. Beide Spieler schickten sich mit langen, druckvollen Bällen immer wieder quer über den Platz, keiner wollte einfache Punkte abgeben. Der erste Durchgang dauerte bereits über eine Stunde, ehe Gunzinger die entscheidenden Momente besser für sich nutzte und den Satz mit 6:4 gewann.
Auch im zweiten Satz blieb es eng. Skvortcov hielt weiter stark dagegen, doch Gunzinger blieb stabil, spielte konzentriert und setzte sich erneut mit 6:4 durch. Damit gewann der Schweizer das Finale mit 6:4, 6:4 und sicherte sich den Titel bei den Junioren.
Bei der anschließenden Siegerehrung bedankte sich Gunzinger noch einmal im Namen aller Spielerinnen und Spieler für das Turnier, die Organisation und die Unterstützung vor Ort.
Starker Abschluss vor vielen Zuschauerinnen und Zuschauern
Der Finaltag lockte noch einmal viele Tennisfans auf die Anlage der TG Hannover. Besonders beim Juniorenfinale war die Zuschauerresonanz groß. Die engen Ballwechsel, die intensive Atmosphäre und die starken Leistungen auf dem Platz sorgten für einen würdigen Abschluss der Turnierwoche.
Nach mehreren Tagen mit Regenunterbrechungen, Hallenwechseln und kurzfristigen Anpassungen konnten die RADIO 21 Open powered by Solarservice Norddeutschland damit sportlich stark beendet werden. Mit Elfya Ba und Thomas Gunzinger stehen eine verdiente Siegerin und ein Sieger fest, die sich in ihren Finals jeweils mit 6:4, 6:4 durchsetzten.
Die RADIO 21 Open powered by Solarservice Norddeutschland gehen damit mit hochklassigem Nachwuchstennis, viel Einsatz und einer besonderen Finalatmosphäre auf der Anlage der TG Hannover zu Ende.
TNB-Präsident Raik Packeiser zeigte sich nach den Endspielen sehr zufrieden mit dem Finaltag. Er sprach von hochklassigen Finals und sehr guter Unterhaltung für die Zuschauerinnen und Zuschauer. Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen der Turnierwoche beigetragen hatten, und gratulierte den Spielerinnen und Spielern zu ihren starken Leistungen.
Mit Blick auf das Juniorenfinale merkte Packeiser an, dass zwischenzeitlich durchaus die Frage im Raum gestanden habe, ob die Partie noch in einen dritten Satz gehen würde – oder ob nach den wetterintensiven Tagen vielleicht sogar erneut eine Regenpause dazwischenkommen könnte. Am Ende wurde das Finale dann aber doch in zwei Sätzen entschieden.