So etwas sieht man nicht alle Tage: ein Doppel-Match mit einem Rollstuhltennisspieler und einem Spieler ohne Beeinträchtigung – eine außergewöhnliche Begegnung, die zeigt, wie inklusiv Tennis ist. Christoph Wilke, deutscher Rollstuhltennisspieler, trat am vergangenen Wochenende für den TC Meerbeck in der Regionsklasse Herren Gr. 119 an. Gemeinsam mit seinem Doppelpartner lieferte er sich ein spannendes Match gegen den TV RW Rinteln, das erst im Match-Tiebreak entschieden wurde. Trotz aller Anstrengungen unterlagen die beiden knapp, und Meerbeck musste sich am Ende mit einem 3:3-Unentschieden gegen Rinteln zufriedengeben.

Inklusion auf dem Platz: Alles regelkonform

Doch wie ist das überhaupt möglich? Diese Frage stellten sich sicher viele, als sie von diesem besonderen Einsatz hörten. Auch Martin Doering, Mannschaftsführer des TC Meerbeck, wollte es genau wissen. Und siehe da: alles im grünen Bereich. Die Wettspielordnung des TNB gibt klar vor: §12 Nr. 4 „Rollstuhltennisspieler können gleichberechtigt an allen Mannschaftswettbewerben teilnehmen. Für das Spielen gelten die Regelungen für Rollstuhltennis der ITF.“ Damit war der Weg frei für Christoph Wilkes Premiere.

Nach dem Match am Samstag gibt es anschließend nur lobende Worte von Mannschaftsführer Martin Doering: „Es war spannend und interessant, die gegnerische Mannschaft hat den Einsatz löblich angenommen.“

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