Drei Einzeltitel für den TNB
Besonders in den jüngeren Altersklassen überzeugten die Talente aus Niedersachsen-Bremen mit Nervenstärke, Konstanz und viel Spielqualität. Julia Sofia Englert (TC Jesteburg) krönte sich in der U11 der Juniorinnen zur Nordostdeutschen Meisterin. Die an Position drei gesetzte Spielerin spielte sich ohne Satzverlust bis ins Finale und zeigte dort gegen die topgesetzte Carina-Georgia Andrita (TC Blau-Weiß Soest) große mentale Stärke. Nach einem klaren ersten Satz, einem ebenso deutlichen zweiten Durchgang für ihre Gegnerin und einem konzentrierten Match-Tiebreak setzte sich Englert mit 6:0, 0:6, 10:4 durch.
Auch Charlotta Sturdy (Braunschweiger THC) wurde ihrer Favoritinnenrolle gerecht. In der U12 der Juniorinnen ging sie als Topgesetzte ins Turnier und bewies vor allem im Halbfinale große Widerstandskraft. Gegen Lilly Gessler (TC 1899 Blau-Weiss Berlin) entschied Sturdy ein enges Match mit 6:0, 2:6, 12:10 für sich. Im Finale legte sie nach und gewann gegen Leni Blechenberg (TSV Glinde) mit 6:4, 7:5. Damit sicherte sie dem TNB den zweiten Einzeltitel des Wochenendes.
Bei den Junioren sorgte Florian Koch (TSV Rethen/Leine) für einen besonders souveränen Turnierverlauf. Der topgesetzte U12-Spieler blieb auf dem Weg zum Titel ohne Satzverlust und ließ auch im TNB-internen Halbfinale gegen Oskar Zimmermann (Hildesheimer Tennis-Club Rot-Weiß) nichts anbrennen. Koch gewann mit 6:2, 6:4 und setzte seinen starken Lauf anschließend bis zum Titel fort. Zimmermann erreichte mit dem Halbfinaleinzug ebenfalls einen starken dritten Platz.
Viele TNB-Talente in den entscheidenden Runden
Doch nicht nur die Titelträgerinnen und Titelträger prägten das erfolgreiche Wochenende. Maria Garfert (SV Großburgwedel) erreichte in der U14 der Juniorinnen das Halbfinale und lieferte der topgesetzten Leana Askeridis (TuS Ickern) ein umkämpftes Dreisatzmatch. Auch Nicole Ivanova (TC Oesede) spielte sich in der U11 der Juniorinnen bis ins Halbfinale. Bei den U11-Junioren standen mit Vincent Bartels (Oldenburger TeV) und Ben Wenholz (Club zur Vahr) gleich zwei TNB-Spieler unter den besten Vier.
Damit zeigte sich: Der TNB war nicht nur durch einzelne Titel stark vertreten, sondern brachte in mehreren Konkurrenzen gleich mehrere Spielerinnen und Spieler in die entscheidenden Turnierphasen.
Doppelstärke mit mehreren Titelgewinnen
Auch in den Doppeln setzte der TNB-Nachwuchs seine Erfolgsserie fort. In der U11 der Juniorinnen machten gleich zwei TNB-Duos den Titel unter sich aus: Julia Sofia Englert (TC Jesteburg) und Nicole Ivanova (TC Oesede) gewannen das Finale gegen Tina Nguyen (TC Fallersleben) und Jenna Saathoff (TC Aurich-West) mit 6:1, 7:6. Damit holte Englert nach dem Einzeltitel auch den Doppeltitel, während Nguyen und Saathoff als Vizemeisterinnen ebenfalls für ein starkes TNB-Ergebnis sorgten.
In der U12 der Juniorinnen jubelte erneut ein TNB-Duo: Paula Kerosevic (Braunschweiger MTV) und Charlotta Sturdy (Braunschweiger THC) entschieden das Doppelfinale nach großem Kampf mit 6:7, 6:3, 11:9 für sich. Für Sturdy war es nach ihrem Einzeltitel bereits der zweite Turniersieg des Wochenendes. Kerosevic setzte mit dem gemeinsamen Titelgewinn ebenfalls ein starkes Ausrufezeichen und unterstrich die Breite des TNB-Nachwuchses in dieser Altersklasse.
Auch Florian Koch (TSV Rethen/Leine) krönte sein Wochenende doppelt. Nach dem Einzeltitel in der U12 gewann er gemeinsam mit Oskar Zimmermann (Hildesheimer Tennis-Club Rot-Weiß) auch die Doppelkonkurrenz der Junioren. Die beiden TNB-Spieler, die sich im Einzel noch im Halbfinale gegenübergestanden hatten, traten im Doppel als topgesetztes Duo an und blieben im gesamten Turnier ohne Satzverlust. Das Finale entschieden sie souverän mit 6:1, 6:4 für sich.
Ein weiterer Titel mit TNB-Beteiligung kam in der U14 der Juniorinnen hinzu: Maria Garfert (SV Großburgwedel) gewann gemeinsam mit Leana Askeridis (TuS Ickern) die Doppelkonkurrenz. Im Finale trafen sie unter anderem auf Lia Merkhoffer (Braunschweiger THC), die an der Seite von Annika Otto (TuS Ickern) Vizemeisterin wurde. Damit standen auch in dieser Konkurrenz zwei TNB-Spielerinnen im Endspiel.
„Ein starkes Signal für unsere Nachwuchsarbeit“
„Diese Ergebnisse zeigen, wie viel Potenzial in unserem Nachwuchs steckt. Besonders schön ist, dass wir nicht nur einzelne Titel feiern dürfen, sondern in vielen Konkurrenzen mit mehreren Spielerinnen und Spielern in den entscheidenden Runden vertreten waren. Das spricht für die gute Arbeit in den Vereinen, in den Regionen und in unserer Nachwuchsförderung“, sagt Andrea Kalbe, TNB-Vizepräsidentin Jugend- und Jüngstensport.
Die Bilanz der Nordostdeutschen Jugendmeisterschaften fällt aus TNB-Sicht entsprechend stark aus: drei Einzeltitel, drei Doppeltitel durch reine TNB-Teams sowie ein weiterer Doppeltitel mit TNB-Beteiligung. Hinzu kommen fünf dritte Plätze und zwei Vizetitel mit TNB-Beteiligung. Ein Wochenende, das zeigt: Der TNB-Nachwuchs ist in der Spitze breit vertreten — und auf nordostdeutscher Ebene bestens konkurrenzfähig.