Was für ein Statement zum Jahresbeginn! Beim hochkarätig besetzten Turnier in Paderborn – traditionell eines der wichtigsten Nachwuchsevents im deutschen Tennis – haben unsere hessischen Juniorinnen und Junioren eindrucksvoll gezeigt, dass mit ihnen auch 2026 zu rechnen ist. Allen voran: Eva-Marie Kühle und Julian Valenthon, die jeweils ganz oben auf dem Treppchen landen.
Eva-Marie Kühle: Schwindelig gespielt – Titel eingesackt
Unsere amtierende U11-Hessenmeisterin (Winter und Sommer 2025) macht genau da weiter, wo sie aufgehört hat. Als Nummer 3 der Setzliste geht die erst 11-jährige Eva-Marie Kühle (TC BW Kassel) in Paderborn an den Start – und spielt ihre Gegnerinnen reihenweise schwindelig. Die Matches? Meist eine ziemlich klare Angelegenheit.
Nur im Halbfinale wird es kurz richtig spannend: Gegen die topgesetzte Konkurrentin zeigt Eva-Marie Nerven aus Stahl und setzt sich mit 7:6, 6:4 durch. Im Finale lässt sie dann wirklich gar keinen Zweifel mehr aufkommen, wer hier mit dem Titel nach Hause geht: 6:0, 6:0 – Ausrufezeichen gesetzt, nächster Titel gesichert.
Julian Valenthon zieht nach: Finaler Triumph nach Top-Duell
Auch bei den U14-Junioren geht der Turniersieg nach Hessen. Julian Valenthon (Usinger TC) startet als Nummer 4 der Setzliste – und liefert ein überragendes Turnier ab. Im Finale behält der 13-Jährige gegen Jaro Schindler (TC Gundelfingen, BAD) die Oberhand und krönt seine starke Woche mit dem Turniersieg.
Das besondere Highlight wartet allerdings schon im Halbfinale: Dort trifft Julian auf den Topgesetzten – und seinen Mannschaftskollegen – Julian Pflugbeil. Die beiden kennen sich bestens, es ist nicht das erste Duell und ganz sicher auch nicht das letzte. Ein intensives Match auf Augenhöhe, mit dem besseren Ende für Valenthon, der anschließend auch im Finale nichts mehr anbrennen lässt.