Iva Primorac Pavicic hat die diesjährige Ausgabe des Baden Women’s Cup gewonnen. Die an Position acht gesetzte Kroatin traf im Finale auf die Niederländerin Stephanie Judith Visscher, welche als Topgesetzte ins Turnier ging. In einem intensiven Endspiel setzte sie sich mit 6:2 7:5 durch und sicherte sich damit ihren zweiten Titel im Profibereich.

Das Finale war geprägt von langen, umkämpften Ballwechseln und hohem Tempo. Beide Spielerinnen begegneten sich über weite Strecken auf Augenhöhe und zeigen Tennis auf anspruchsvollem Niveau. Besonders Pavicic agierte im ersten Satz nahezu fehlerfrei, zeigte sich zielstrebig und fokussiert und sicherte sich verdient die Führung. Im zweiten Durchgang steigerte sich Visscher und gestaltete das Match offener. Schlussendlich behielt die Kroatin jedoch die Nerven, nutze ihre Chancen konsequent und krönte ihre starke Turnierwoche mit dem Titelgewinn. Neben dem Titel gewann sie das Preisgeld von rund 2.000 US-Dollar und 15 wertvolle Punkte für die WTA-Weltrangliste.

Siegerin mit starkem Turnierverlauf

Bereits auf dem Weg ins Finale präsentierte sich Pavicic in überzeugender Form. In der ersten Runde setzte sie sich souverän gegen BTV-Talent Emmi Nehls durch, welche mit einer Wildcard im Hauptfeld gestartet war. Auch in den folgenden Partien dominierte die Kroatin und blieb bis zum Halbfinale ohne Satzverlust. Dort traf sie auf die Lettin Sabine Rutlauka. Nach einem starken ersten Satz musste Pavicic im zweiten Durchgang den Satzausgleich hinnehmen, bewies jedoch im entscheidenden dritten Satz ihre mentale Stärke und gewann mit 6:4 5:7 6:3. Mit dem Finalsieg gegen Visscher gelang ihr zugleich die Revanche für die Niederlage beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Finalistinnen im Halbfinale des ITF-W15-Turniers in Rogaska Slatina im August 2024. Der Triumph in Leimen markiert für die 29-Jährige den erst zweiten Turniersieg ihrer Karriere.

Julia Stusek erreicht Halbfinale

Für das sportliche Highlight aus badischer Sicht sorgte Julia Stusek. Die 17-Jährige ging aufgrund ihrer Jugend-Weltranglistenposition (Nr. 7) direkt in der Hauptrunde an den Start und spielte sich mit starken Leistungen bis ins Halbfinale. Dort unterlag sie nach großem Kampf mit 7:6 6:2 6:2 der späteren Finalistin Stephanie Judith Visscher. Trotz der Niederlage unterstrich Stusek eindrucksvoll ihr Potenzial auf internationaler Bühne.

Auch Lilly Marie Greinert schied im Einzel, ebenso wie Emmi Nehls, bereits in der ersten Runde aus. Im Doppel standen die Beiden gemeinsam auf dem Platz und erreichten das Viertelfinale. Im Duell mit den späteren Siegerinnen im Doppel Josy Daems (GER) und Anastasiia Firman (UKR) mussten sie sich trotz engagierter Leistung mit 4:6 2:6 geschlagen geben.

Erneut positive Bilanz beim ITF-Damenturnier

Wie bereits im Vorjahr lockte das ITF-Turnier der Kategorie W15 Spielerinnen aus aller Welt ins Landesleistungszentrum Leimen. Neben einem Gesamtpreisgeld von 15.000 US-Dollar ging es für die Teilnehmerinnen auch um wichtige Weltranglistenpunkte und Spielpraxis aus internationalem Profiniveau. Mit spannenden Matches, internationaler Besetzung und starken Auftritten zieht das Turnier erneut eine rundum positive Bilanz.

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