Der Weg zum Titel war unterschiedlich, die Bilanz der Siegerduos jedoch gleich: Sowohl Philine Richter und Anna Carolina Leder als auch Fabian Hoffmann und Ralf Braun blieben bei den Badischen Padel-Meisterschaften ohne Satzverlust. Bis die neuen badischen Meisterinnen und Meister feststanden, entwickelte das Turnier Anfang August allerdings zwei ganz eigene Dramaturgien.

Die dritte Auflage der Badischen Padel-Meisterschaften wurde als Turnier der Kategorie 250 der German Padel Tour ausgetragen. Damit ging es auf der Anlage des TPC Grötzingen nicht allein um die Verbandstitel, sondern zugleich um Punkte für die nationale Turnierserie.

Souverän durch die Gruppenphase

Bei den Damen führte der Weg ins Endspiel zunächst durch zwei Dreiergruppen. In Gruppe A gaben Richter und Leder von Beginn an den Ton an. Mit zwei deutlichen Zweisatzerfolgen verwiesen sie Sandra Klotz und Gabi Gericke sowie Katharina Henke und Alexandra Reichard auf die weiteren Plätze. Ebenso überzeugend präsentierten sich Rieke Wendt und Alina Öschem in Gruppe B. Auch sie gewannen beide Begegnungen ohne Satzverlust und behaupteten sich vor Meli Siegle und Chiara Stefano sowie Viktoria Hiemenz und Alina Stegmeier.

Im Finale trafen damit die beiden stärksten Paarungen der Gruppenphase aufeinander. Richter und Leder knüpften nahtlos an ihre vorherigen Auftritte an, erspielten sich früh die Kontrolle und ließen diese nicht mehr aus der Hand. Mit 6:3, 6:3 sicherten sie sich den badischen Meistertitel.

Favoriten behaupten sich im K.-o.-Feld

Bei den Herren war dagegen vom ersten Ballwechsel an klar: Eine Niederlage bedeutete das Ende aller Titelchancen. Denn der Herren-Wettbewerb fand im K.O.-Modus statt. Die topgesetzten Hoffmann und Braun griffen nach einem Freilos im Viertelfinale erst im Halbfinale ins Geschehen ein. Dort ließen sie Max Machate und Jonas Kräh beim 6:0, 6:0 keine Chance.

Mehr Arbeit wartete auf Dmitry Zakharyanov und Christof Bühler. Zunächst bezwangen sie Andi Hochdoerffer und Leon Kies mit 6:2, 7:5. Im anschließenden Halbfinale folgte ein 6:0, 6:2 gegen Christoph Bosch und Tim Wenzelburger. Damit war das Endspiel erreicht, in dem vor allem der erste Satz hielt, was die bisherigen Ergebnisse versprachen.

Hoffmann und Braun mussten erstmals im Turnierverlauf ernsthaft um einen Durchgang kämpfen, bewiesen im Tiebreak jedoch die nötige Ruhe. Auch der zweite Satz blieb lange offen, ehe das favorisierte Duo den 7:6, 6:4-Erfolg und damit den Titel perfekt machte.

So endeten die Meisterschaften mit zwei Siegerduos, die ihre jeweiligen Wettbewerbe vom ersten Auftritt bis zum Finale prägten. Richter und Leder bestimmten die Damenkonkurrenz bereits in der Gruppenphase, Hoffmann und Braun behaupteten im K.-o.-Feld ihre Favoritenrolle. Dass beide Paarungen ohne Satzverlust blieben, bildete die sportliche Klammer eines Turniers mit zwei unterschiedlichen Verläufen.

 

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