Die badischen Tennisvereine haben die Grundlage für einen möglichen verbandsübergreifenden Spielbetrieb mit Württemberg geschaffen. Bei der 63. ordentlichen Mitgliederversammlung des Badischen Tennisverbands (BTV) am Samstag, 17. Oktober, in Baden-Baden Steinbach stimmten die rund 80 anwesenden Vereinsverantwortliche einem entsprechenden Antrag des Präsidiums nach langer und intensiver Diskussion zu. Kern der Entscheidung ist die Aufnahme eines neuen Paragrafen in die BTV-Satzung, der die rechtlichen Voraussetzungen für einen verbandsübergreifenden Spielbetrieb regelt. Bereits im Mai dieses Jahres hatten sich die Delegierten des WTB mit großer Mehrheit für das gemeinsame Projekt ausgesprochen.

Mit der nun erfolgten Zustimmung auf badischer Seite können die Details der Zusammenführung der beiden Spielbetriebe in Angriff genommen werden. Ziel ist es aktuell, im Laufe des kommenden Jahres sämtliche organisatorische Herausforderungen zu lösen und 2028 in den verbandsübergreifenden Spielbetrieb zu starten. Voraussetzung hierfür ist unter anderem auch eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung, die Stand jetzt für Frühjahr 2027 angedacht ist.

Hitze im Spielbetrieb: Vereine fordern klare Regeln

Auch abseits der Entscheidung über den verbandsübergreifenden Spielbetrieb standen wichtige Fragen auf der Tagesordnung. Eine davon: Wie sollen Vereine reagieren können, wenn große Hitze den Mannschaftsspielbetrieb erschwert? In der zurückliegenden Sommersaison hatte das Thema für zahlreiche Diskussionen gesorgt. Entsprechend groß war der Wunsch nach klaren, einheitlichen Vorgaben. Das Präsidium schlug deshalb eine zusätzliche Regelung vor, die festlegt, unter welchen Voraussetzungen Begegnungen bei amtlichen Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes verlegt werden können. Die teilnehmenden Vereinsvertreter:innen stimmten diesem Antrag einstimmig zu.

Erneut zur Diskussion standen zudem die im vergangenen Jahr beschlossenen Regeländerungen zum Einsatz von Spielerinnen und Spielern aus höheren Spielklassen. Zunächst stimmten die Vereinsvertreter:innen einstimmig für punktuelle Anpassungen, die das Präsidium vorgeschlagen hatte. Wenig später fand jedoch ein weitergehender Antrag der PSG 05 Pforzheim ebenfalls einstimmige Zustimmung, mit dem der Passus vollständig auf den Stand vor den letztjährigen Änderungen zurückgesetzt wurde. Im Detail geht es darum, dass Spieler:innen, die in der Regionalliga oder höher zum Einsatz kommen, unter bestimmten Voraussetzungen auch weiterhin auf Verbands- und Bezirksebene eingesetzt werden können.

Entlastung des Präsidiums und Haushalt für 2027

Neben den sportlichen Entscheidungen standen auch die regulären Verbandsgeschäfte auf dem Programm. Im Anschluss an die Berichte des Präsidiums und der Kassenprüfer:innen wurde das Präsidium für das zurückliegende Geschäftsjahr einstimmig entlastet. Auch über den Haushaltsvoranschlag für 2027 stimmten die Delegierten einstimmig ab.

Darüber hinaus bot die diesjährige Mitgliederversammlung auch wieder Raum für Anerkennung. Bereits zum vierten Mal suchte der BTV dieses Jahr nach innovativen Vereinsprojekten aus den Bereichen der Sport- und Vereinsentwicklung – zum vierten Mal wurden diese im Rahmen der Veranstaltung geehrt. Wir gratulieren dem TC Vimbuch zum diesjährigen ersten Platz, auf den Plätzen zwei und drei folgten der TC Kurpfalz St. Ilgen und der TC RW Stebbach.

Artikel teilen

Aktuellste News

BTV-Flaggen wehen im Wind
Die Entwicklungskurve der Mitgliederzahlen zeigt weiterhin steil nach oben

Mitgliederzahlen steigen zum sechsten Mal in Folge

Padel-Spieler:innen mit ihren Pokalen auf dem Platz in Filderstadt
Die Meisterteams der Konkurrenzen Damen, Mixed und Herren 40 beim Finaltag der Padel-Liga Baden-Württemberg in Filderstadt

Meisterteams der Padel-Liga Baden-Württemberg gekürt

Platz vier in der Halle der Match Center Erlebniswelt in Filderstadt
Das diesjährige Finale der Padel-Liga Baden-Württemberg findet in der Match Center Erlebniswelt in Filderstadt statt

Finale der Padel-Liga Baden-Württemberg