Für die deutschen Athlet:innen verlief das Turnier insgesamt eher durchwachsen. Während die meisten Vertreter:innen des Gastgeberlandes frühzeitig ausschieden, sorgte vor allem Marcus Laudan für ein sportliches Ausrufezeichen: Der Berliner erreichte in der Quad-Konkurrenz das Finale – der größte Erfolg aus deutscher Sicht. Nach starken Auftritten in den vorherigen Runden musste sich Laudan dort dem am zwei gesetzten US-Amerikaner Andrew Bogdanov geschlagen geben. Trotz der Niederlage war der Finaleinzug für Laudan ein wichtiger Meilenstein und ein Beweis für seine Zugehörigkeit zur erweiterten Weltspitze.

Weniger erfolgreich verlief das Turnier für die deutschen Teilnehmer:innen in den Einzelkonkurrenzen der Herren und Damen. Bei den Herren scheiterten sowohl Steffen Sommerfeld als auch Sven Hiller in der zweiten Runde. Bei den Damen erwischte es auch die Berliner Lokalmatadorin Katharina Krüger, die das Turnier bereits fünfmal gewonnen hatte. Sie unterlag in ihrem Auftaktmatch der Französin Zoé Maras. Auch Britta Wend musste sich in Runde eins geschlagen geben.

In den Finalspielen der Einzelkonkurrenzen setzten sich durch:

Damen-Einzel: Die Chinesin Luoyao Guo besiegte die Niederländerin Jinte Bos mit 6:1, 6:7, 6:4.

Herren-Einzel: Der topgesetzte Zhenxu Ji aus China gewann mit 7:5, 6:2 gegen Alexander Cataldo aus Chile.

Quad-Einzel: Andrew Bogdanov (Japan) setzte sich im Finale gegen Marcus Laudan (Deutschland) mit 6:1, 6:3 durch.

Neben dem sportlichen Geschehen punktete das Turnier mit einer familiären Atmosphäre, guter Organisation und einem engagierten Helferteam. Partner wie der Presenting Sponsor CHiQ sorgten für zusätzliche Attraktivität, etwa mit einem Gewinnspiel am Samstag, bei dem Besucher:innen einen hochwertigen Fernseher gewinnen konnten.

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