Der Spielverlauf im Doppel war dabei ebenso außergewöhnlich wie spannend. Nach einem nahezu perfekten Auftakt dominierten Krawietz und Pütz den ersten Satz klar, gaben insgesamt lediglich drei Punkte ab und entschieden ihn mit 6:0 für sich. Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt überraschend: Die Peruaner fanden besser ins Match und sicherten sich den Satz mit 6:2. Im entscheidenden dritten Satz entwickelte sich schließlich ein umkämpftes Duell, in dem das deutsche Duo in den entscheidenden Momenten die Nerven behielt und den Satz mit 6:4 – und damit den Gesamtsieg – für sich entschied.

Wie bereits bei der Davis Cup-Begegnung in Tokio kam es im Anschluss trotz der bereits entschiedenen Partie noch zu einem weiteren Einzel. Dabei feierte Justin Engel seinen zweiten Einsatz im Davis Cup und seine Premiere vor heimischen Publikum. Der 18-Jährige zeigte eine reife und konzentrierte Leistung und setzte sich gegen Gonzalo Bueno mit 6:4, 6:7, 10:6 durch. Damit erhöhte Deutschland den Spielstand auf 4:0. Das fünfte und letzte Einzel wurde nicht mehr ausgetragen.

Das nächste Heimspiel im September gegen Kroatien

„Die Stimmung war unfassbar heute. Die Zuschauer haben mich enorm gepusht. Es war eine großartige Erfahrung und eine große Ehre für mich hier in Deutschland Davis Cup zu spielen. Ich kann es kaum erwarten, das nächste Mal für Deutschland  auf den Platz zu gehen“, so Engel nach dem Match.

Mit dem Sieg gegen Peru steht die deutsche Mannschaft in der zweiten Qualifikationsrunde im September. Dort trifft das Team auf Kroatien, das sich in seiner Begegnung gegen Dänemark durchsetzen konnte. Damit steht zugleich fest, dass Deutschland auch in der nächsten Runde erneut Heimrecht hat. Der Austragungsort der Begegnung wird in Kürze bekannt gegeben.

„Die Davis Cup-Partie in Düsseldorf war ein voller Erfolg: Eine begeisterte, ausverkaufte Arena, eine mitreißende Stimmung an beiden Tagen und ein sportlich erfolgreiches Wochenende unterstreichen den positiven Weg unseres Teams. Ich bin sehr glücklich und freue mich schon auf den September und das nächste Heimspiel“, so Davis Cup Kapitän Michael Kohlmann.

Artikel teilen