Am Finaltag des TE Cup der Nordverbände wurden die Einzeltitel vergeben. Bei den Junioren setzte sich der an Nummer drei gesetzte Pole Antonio Tejerina durch, bei den Juniorinnen gewann die an Nummer zwei gesetzte Niederländerin Kiki Beck.

Bei den Junioren stand mit Constantin Kästner ein deutscher Spieler im Finale. Dort traf er auf den an Nummer drei gesetzten Polen Antonio Tejerina, der sich bis dahin souverän durch das Turnier gespielt hatte und lediglich im Halbfinale einen Satz hatte abgeben müssen. Entsprechend ging Tejerina auch im Endspiel leicht favorisiert an den Start.

Der erste Satz verlief jedoch lange Zeit ausgeglichen. Kästner hielt stark dagegen, übernahm zwischenzeitlich immer wieder die Kontrolle über die Ballwechsel und begegnete seinem Gegner auf Augenhöhe. In der entscheidenden Phase setzte sich jedoch Tejerina durch und sicherte sich den ersten Durchgang.

Im zweiten Satz zeigte der Pole dann seine ganze Klasse. Tejerina zog früh auf 4:1 davon, spielte druckvoll und konstant weiter und ließ Kästner kaum noch Möglichkeiten, ins Match zurückzufinden. Mit 6:1 entschied er den zweiten Satz deutlich für sich und sicherte sich damit den Titel bei den Junioren.

Auch bei den Juniorinnen setzte sich eine gesetzte Spielerin durch. Die an Nummer zwei gesetzte Niederländerin Kiki Beck traf im Finale auf die an Nummer vier gesetzte Belgierin Elise Vandeweyer. Der erste Satz war umkämpft, Beck behielt jedoch in den entscheidenden Momenten die Oberhand und gewann mit 7:5.

Ähnlich wie zuvor im Junioren-Finale setzte sich auch bei den Juniorinnen die Favoritin im zweiten Satz früh ab. Beck zog auf 4:1 davon und brachte ihre Führung souverän ins Ziel. Mit 6:1 im zweiten Durchgang machte sie den Turniersieg perfekt.

Damit gehen die Einzeltitel beim diesjährigen TE Cup der Nordverbände an Antonio Tejerina aus Polen und Kiki Beck aus den Niederlanden.

Ausgewählte Matches des Turniers konnten live auf YouTube verfolgt werden und stehen dort nun auch im Re-Live zur Verfügung.

Turnierdirektorin Julia Meyer zog nach der Turnierwoche ein durchweg positives Fazit:
„Es war eine tolle Woche und es hat wieder alles super geklappt. Wir haben faire Matches gesehen und ich möchte mich ganz herzlich bei unserem großartigen Team bedanken. Es war eine der entspanntesten Turnierwochen, seit ich Turnierdirektorin bin – und das liegt ganz klar daran, dass unser Turnierteam so eingespielt und verlässlich zusammenarbeitet.“

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