Wie lassen sich Trainer:innen rechtssicher in den Alltag von Tennisvereinen einbinden? Diese Thematik stand im Mittelpunkt des zweiten Vereinsdialogs des Badischen Tennisverbands (BTV), der am vergangenen Samstag, den 21. März, in Radolfzell stattfand. Er bot Vereinsvertreter:innen eine Plattform für intensiven Austausch und praxisnahe Informationen.
Den fachlichen Schwerpunkt des Vereinsdialogs bildete, wie bereits beim Vereinsdialog in Pforzheim vor einigen Wochen, die Scheinselbstständigkeit von Trainer:innen. BTV-Geschäftsführer Samuel Kainhofer führte durch das komplexe Thema und veranschaulichte anhand konkreter Beispiele, worauf Vereine achten sollten. Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit zahlreichen Fragen aus der Praxis.
Neben diesem Schwerpunkt wurde auch der geplante verbandsübergreifende Spielbetrieb mit dem Württembergischen Tennis-Bund (WTB) thematisiert.
Ein zentrales Anliegen der Veranstaltungsreihe ist es, den Dialog mit den Vereinen zu stärken und Raum für individuelle Fragestellungen zu schaffen. Auch in Radolfzell nutzten die Teilnehmenden diese Möglichkeit intensiv. Eigene Anliegen wurden eingebracht und Erfahrungen sowie Tipps geteilt.
Nach dem erfolgreichen Auftakt in Pforzheim bestätigte auch die zweite Veranstaltung den großen Mehrwert des Formats. Der Vereinsdialog „Südbaden“ zeigte erneut, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Verband und Vereinen ist.
Die Reihe der Vereinsdialoge wird im kommenden Jahr fortgesetzt – mit dem Ziel, den Kontakt zu den Vereinen weiter zu vertiefen und gemeinsam an den zentralen Themen des Tennissports zu arbeiten.