Eine solche Konstellation gab es bei den US Open in der Open Era für das deutsche Herrentennis bislang noch nie. Bei den Junioren erreichte zudem Jamie Mackenzie das Halbfinale. Damit ist das deutsche Herrentennis bei den US Open in diesem Jahr von der nächsten Generation bis zur Weltspitze so präsent wie noch nie: mit einem deutschen Junioren-Halbfinalisten sowie deutschen Finalisten im Einzel und Doppel.
„Das ist schon jetzt ein herausragender Erfolg für das deutsche Herrentennis. Dass wir bei den US Open gleichzeitig im Einzel und im Doppel im Finale vertreten sind, ist einmalig“, sagt Veronika Rücker, DTB-Vorstand. „Zusammen mit dem Halbfinal-Einzug von Jamie Mackenzie bei den Junioren ist das ein beeindruckendes Signal für die Qualität unseres deutschen Herrentennis.“
Ein Grand Slam, drei deutsche Geschichten
Alexander Zverev präsentiert sich in New York erneut als einer der besten Spieler der Welt und steht zum zweiten Mal in seiner Karriere im Finale der US Open. Für den Deutschen ist es nach seinem historischen Triumph bei den French Open und seinem Finaleinzug in Wimbledon der nächste herausragende Erfolg in diesem Jahr. Zverev spielt am Sonntag um 20 Uhr deutscher Zeit im Finale gegen den US-Amerikaner Ben Shelton oder Francis Tiafoe.
Im Doppel haben Kevin Krawietz und Tim Pütz bereits zum zweiten Mal gemeinsam das Finale der US Open erreicht. Nach ihrer Finalteilnahme 2024 kämpfen sie erneut um den Titel in New York. Das deutsche Duo unterstreicht damit einmal mehr seine Ausnahmestellung. Krawietz und Pütz bestreiten ihr Finale am Samstag um 18 Uhr deutscher Zeit gegen den US-Amerikaner Chris Harrison und den Briten Neal Skupski. Alle Spiele werden live bei Sporteurope.tv gezeigt.
Für die nächste Generation hat Jamie Mackenzie bei den US Open ebenfalls ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Der 18-Jährige erreichte das Halbfinale des Junioren-Einzels, musste sich dort jedoch geschlagen geben. Der Einzug unter die letzten vier eines Grand-Slam-Turniers ist dennoch ein herausragender Erfolg und zeigt erneut die Qualität des deutschen Nachwuchses.