Sowohl Heike Albrecht-Schröder als auch Urs Breitenberger feierten dabei einen doppelten Erfolg. Albrecht-Schröder gewann im Damen-Einzel die Silbermedaille und holte gemeinsam mit Breitenberger im Mixed zudem Bronze. Im Spiel um Platz drei setzte sich das deutsche Duo mit 6:4, 6:4 gegen die russische Paarung Anastasiia und Vladislav Abramov durch.

Auch Breitenberger durfte erneut jubeln: Im Herren-Doppel sicherte er sich zusammen mit Cedric Kaufmann eine weitere Bronzemedaille. Die beiden gewannen gegen das britische Duo Lewis Fletcher/Esah Hayat.

Ein weiteres deutsches Herren-Doppel – Niklas Köhler und Luca Steen – gewann ebenfalls Edelmetall. Sie erreichten das Finale und holten Silber, mussten sich dort jedoch dem russischen Duo Vladislav Abramov/Dmitry Dolzhenkov geschlagen geben.

"Unsere Leistungen gehören weiterhin zur absoluten Weltspitze!"

Damit erzielten die deutschen Tennisathlet:innen in Tokio eine perfekte Bilanz: Alle fünf Teilnehmenden gewannen eine Medaille.

„Wir sind unglaublich stolz darauf, dass jeder aus unserem Team das Potenzial hatte, mindestens eine Medaille zu gewinnen. Das internationale Niveau wird von Jahr zu Jahr höher, aber unsere Leistungen gehören weiterhin zur absoluten Weltspitze. Für uns waren es die besten Deaflympics in Tokio – sportlich wie emotional einfach einmalig", kommentierte Breitenberger, Spieler und Athletensprecher beim DGSV (Deutscher Gehörlosen-Sportverband) die deutschen Ergebnisse. 

Er fügte an: „Ein ganz großer Dank gilt unserem gesamten Team: Fachwart Henning Egge, Coach Torsten Vonthein, Heike Albrecht Schröder sowie den Athleten Luca Steen, Cedric Kaufmann, Niklas Köhler und mir. Diese Erfolge sind echte Teamarbeit."

Pure Freude bei den Athlet:innen bei den Deaflympics in Tokio 2025
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