Eva, du hast ein aufregendes Jahr hinter dir. Wenn du ein Highlight rauspicken müsstest, welches wäre es?
Der French Open-Sieg mit Sonja. Das war was ganz Besonderes, so unerwartet und einfach so toll, das mit ihr zusammen zu erleben – auch mit den anderen Deutschen. Das war mein Highlight.
Was ist dir von der Woche besonders in Erinnerung geblieben?
Es ging eigentlich schon bei dem ersten Spiel los. Wir haben gegen die an eins Gesetzten gespielt. Alle haben davor gesagt: ‚Einfach Spaß haben.‘ Es haben wirklich nicht viele damit gerechnet, dass wir gewinnen. Da haben wir uns schon so gefreut, als wir gewonnen haben, und das hat sich durch die Woche durchgezogen. Wir waren happy mit jedem Sieg, mit jedem Tag, den wir länger bleiben konnten. Und das Finale war dann einfach ganz besonders. Wir lagen 4:6, 0:4 zurück. Dass wir das dann noch gedreht haben, war einfach ein tolles Gefühl.
Gab es während des Turniers einen Moment, in dem ihr beide dachtet: ‚Jetzt können wir wirklich gewinnen‘?
Es war tatsächlich erst im letzten Moment vom Match. Wir sind auch beide, bei dem Turnier von Match zu Match gegangen. Wir haben nicht darauf geschaut, was in der nächsten Runde ansteht, sondern haben uns einfach das nächste Spiel und die nächsten Gegner uns angeschaut. Dadurch, dass wir so weit zurück lagen im Finale, haben wir auch im Finale nicht wirklich damit gerechnet. Vielleicht hat es das nochmal besonders gemacht.